ArchivDeutsches Ärzteblatt29-30/2013Medizinische Fachangestellte: Deutliche Gehaltssteigerung bei neuer Vergütungsstruktur

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Medizinische Fachangestellte: Deutliche Gehaltssteigerung bei neuer Vergütungsstruktur

Dtsch Arztebl 2013; 110(29-30): A-1402 / B-1230 / C-1214

Gerst, Thomas

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Für Berufsanfängerinnen gibt es ab 2014 einen Stundenlohn von mindestens zehn Euro. Foto: Your Photo Today
Für Berufsanfängerinnen gibt es ab 2014 einen Stunden­lohn von mindestens zehn Euro. Foto: Your Photo Today

Ab dem 1. September erhalten Medizinische Fachangestellte (MFA) eine Gehaltserhöhung von 4,5 Prozent. Ab dem 1. April 2014 steigt ihr Gehalt um weitere drei Prozent. Die Tarifpartner der niedergelassenen Ärzte und MFA einigten sich am 9. Juli auf einen neuen Gehaltstarifvertrag mit einer Laufzeit vom 1. April 2013 bis zum 31. März 2016.

Für die fünf Monate von April bis August 2013 gibt es im September eine Einmalzahlung von 375 Euro, für Teilzeitbeschäftigte anteilig. Mit dem neuen Gehaltstarifvertrag wird ab 2014 erstmals ein Eingangsstundenlohn für Berufsanfängerinnen von zehn Euro erreicht. Die Ausbildungsvergütungen werden bis 2015 um 90 Euro im Monat angehoben.

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Der Tarifvertrag beinhaltet eine geänderte Vergütungsstruktur. Es werden zwei zusätzliche Tätigkeitsgruppen geschaffen und die Einstufungskriterien überarbeitet. Dies soll das breit gefächerte Feld von Qualifizierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten für MFA besser abbilden. Eine Regelung zur Besitzstandswahrung begleitet den Übergang in die neue Struktur. Die Einspruchsfrist endet am 19. Juli 2013. TG

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