ArchivDeutsches Ärzteblatt19/1996Trend zu Fachärzten hält weiter an

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Trend zu Fachärzten hält weiter an

dfg

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LNSLNS BONN. Die vor kurzem vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) bekanntgegebene Entwicklung der Zahl der Krankenscheine bei niedergelassenen Ärzten im 1. Halbjahr 1995 im Vergleich zum 1. Halbjahr 1994 zeigt, daß der Trend hin zu den Fachärzten angehalten hat. Folgende Entwicklungen lassen sich nachweisen:
– Bei der Zahl aller im 1. Halbjahr 1995 abgerechneten Krankenbehandlungen (Fallzahlen insgesamt) war im Vergleich zum 1. Halbjahr 1994 ein Anstieg von 5,3 Prozent zu verzeichnen.
– Die Primärinanspruchnahme der Fachärzte durch die Versicherten stieg, und zwar um 58,1 Prozent.
– Die Zahl der Überweisungen nahm dementsprechend um 40,9 Prozent ab. Diese stark rückläufige Zahl an abgerechneten Überweisungen ist laut WIdO auf die im Verlauf des Jahres nach und nach erfolgte Einführung der Krankenversichertenkarte zurückzuführen. Sie habe den Trend zur fachärztlichen Primärinanspruchnahme den bisherigen Erfahrungen nach beschleunigt.
– Der Anteil der niedergelassenen Fachärzte an allen Kassenärzten hat sich von 59,2 Prozent auf 59,8 Prozent erhöht. dfg
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