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Es ist schon erschreckend, wie weit entfernt Urteile deutscher Gerichte von Realität und Praktikabilität sind.

Das Gericht scheint ausgeblendet zu haben, dass die Politik sogar Integration und Zusammenarbeit der Leistungserbringer wünscht. Man blättere im gleichen DÄ nur einige Seiten weiter und lese das Interview mit grünen Spitzenpolitikern. Forderungen wie Vernetzung und Kooperation sind hier nachzulesen.

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In letzter Konsequenz wäre es dann auch wettbewerbswidrig, Patienten in bestimmte Krankenhäuser einzuweisen oder Ärzte zu empfehlen. Nun wird aber jeder verantwortungsvolle Arzt im Interesse seines Patienten diesen dorthin verweisen, wo er weiß, dass er dort medizinisch bestmöglich behandelt wird. Das sind Erfahrungswerte. Gleiches gilt für Hilfsmittelerbringer.

Auch ungefragt wird man Empfehlungen aussprechen, da man seinen Patienten mit einer Verordnung nicht einfach aus dem Sprechzimmer entlassen kann. Spätestens beim Verlassen der Praxis fragt dieser dann am Tresen: „Und wo gehe ich jetzt damit hin?“

Man stelle sich nur mal den Irrsinn vor, alle in Betracht kommenden Anbieter nennen zu müssen, wenn der Patient beispielsweise aus Berlin kommt.

Mario Loß, 12159 Berlin

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