ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2013Eva-Maria und Eckhard Mandelkow: Zwei Leben für die Alzheimerforschung

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Eva-Maria und Eckhard Mandelkow: Zwei Leben für die Alzheimerforschung

Dtsch Arztebl 2013; 110(31-32): A-1497 / B-1319 / C-1303

Grunert, Dustin

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Eva-Maria und Eckhard Mandelkow, Foto: DZNE
Eva-Maria und Eckhard Mandelkow, Foto: DZNE

Vielfach wurden sie ausgezeichnet, doch dieser Preis ist etwas ganz Besonderes: Dr. med. Eva-Maria Mandelkow und ihr Ehemann, Prof. Dr. rer. nat. Eckhard Mandelkow, wurden von der US-amerikanischen Alzheimergesellschaft mit dem „2013 Khalid Iqbal Lifetime Achievement Award“ für ihr Lebenswerk in der Alzheimerforschung geehrt.

Die Wissenschaftler untersuchen bereits seit den 90er Jahren die Rolle des Tau-Proteins bei der Entwicklung von Morbus Alzheimer und gehören damit zu den Pionieren auf diesem Gebiet. „Tau“ festigt das Zellskelett von Nervenzellen und stabilisiert Transportwege innerhalb der Zelle. Schon sehr früh im Erkrankungsverlauf löst sich das Protein und lagert sich zu festen Aggregaten zusammen, wodurch Synapsen der Nervenzellen zerstört werden.

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Eckhard Mandelkow ist Physiker und hat über die Struktur von Virusproteinen promoviert. Ebenso wie seine Frau begann er nach einem Forschungsaufenthalt im Ausland mit der Arbeit am Tau-Protein. Während er die Arbeitsgruppe „Strukturprinzipien der Neurodegeneration“ am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und am Forschungszentrum Caesar in Bonn leitet, befasst sich die Medizinerin Eva-Maria (DZNE/Caesar) mit ihrer Arbeitsgruppe mit Zell- und Tiermodellen der Neurodegeneration. Dustin Grunert

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