ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2013Randnotiz: Unbekannte Lebensretter

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Randnotiz: Unbekannte Lebensretter

Dtsch Arztebl 2013; 110(31-32): A-1465 / B-1289 / C-1273

Ollenschläger, Philipp

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Gut, wenn man in lebensbedrohlichen Situationen einen Retter an seiner Seite hat. Noch besser als einer sind natürlich zwei Retter – wenn diese dann auch noch Ärzte sind, kann man von Riesenglück sprechen.

Dieses Glück im Unglück hatte Ende Oktober vergangenen Jahres eine Autofahrerin, die mit ihrem Pkw auf der A3 bei Limburg unterwegs war. Unbekannte warfen einen Gegenstand durch ihre Windschutzscheibe und verletzten sie damit schwer am Hals und an der Halswirbelsäule. Nach ersten Prognosen sollte sie vom Hals abwärts gelähmt bleiben.

Dank der schnellen Hilfe zweier Ärzte, die sich in einem Auto hinter ihr befanden, wurde die Schwerverletzte zügig versorgt und ins Militärkrankenhaus nach Koblenz gebracht, in dem sie notoperiert wurde. Nach einer langen Leidenszeit kann die Frau inzwischen – entgegen der ersten Prognose – wieder gehen.

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Verständlich, dass sich die Autofahrerin bei ihren Helfern und Lebensrettern bedanken möchte. Allerdings sind ihr weder deren Namen noch die Anschriften bekannt. Die Frau weiß lediglich, dass sich ihre beiden Lebensretter noch im Bundeswehrkrankenhaus nach ihrem Zustand erkundigt hatten.

Sollten die beiden Ärzte diese Zeilen lesen, könnten sie – sofern sie das möchten – der Bitte des dankbaren Unfallopfers folgen und sich bei der Redaktion des Deutschen Ärzteblattes melden. Das Einverständnis der Ärzte vorausgesetzt, würde die Redaktion einen Kontakt herstellen. Kontakt: Redaktion Deutsches Ärzteblatt, Telefon: 02234 7011-120, aerzteblatt@aerzte blatt.de

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