ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2013Griechenland: Gesundheitsreformen angestoßen

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Griechenland: Gesundheitsreformen angestoßen

Dtsch Arztebl 2013; 110(31-32): A-1465 / B-1289 / C-1273

Ollenschläger, Philipp

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Das griechische Gesundheitswesen steht vor weitreichenden Reformen. Ende Juli trat der Vertrag zwischen dem griechischen Ge­sund­heits­mi­nis­terium und der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO/Europa) zur Unterstützung des Gesundheitsreformprogramms der Initiative „Gesundheit in Aktion“ für die kommenden zwei Jahre in Kraft.

Federführend hat das Bundesministerium für Gesundheit den Vertragsabschluss vorbereitet. Die Zusammenarbeit umfasst neun Aktionsfelder. Dazu gehören die Beratung bei der Einführung eines Abrechnungssystems in den Krankenhäusern, Reformen im Bereich des Krankenhausmanagements, die Beratung bei der Preisgestaltung und der Kostenerstattung von Arzneimitteln sowie die Verbesserung der primären Gesundheitsversorgung und der öffentlichen Gesundheit. Für die Implementierung der einzelnen Projekte wurden neun Arbeitsgruppen gegründet, die die Reformen begleiten, sowie ein Lenkungsausschuss, der für die effiziente Umsetzung verantwortlich ist.

„Wir beglückwünschen die griechische Regierung zu der Unterzeichnung dieses wichtigen Vertrages“, erklärte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Daniel Bahr. Sie bekräftige deren starken Reformwillen. Das weitere Gelingen hänge jetzt wesentlich davon ab, ob Maßnahmen zügig umgesetzt würden. ol

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