ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2013Integrierte Versorgung: Bessere Versorgung durch Kombination mit DMP

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Integrierte Versorgung: Bessere Versorgung durch Kombination mit DMP

Dtsch Arztebl 2013; 110(31-32): A-1466 / B-1290 / C-1274

Rieser, Sabine

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Disease-Management-Programme (DMP) für chronisch Kranke und die integrierte Versorgung nach § 140 a Sozialgesetzbuch V sollten zusammengeführt werden, um Qualität und Wirtschaftlichkeit der Patientenversorgung zu verbessern. Diesen Vorschlag des Sachverständigenrats für die Entwicklung im Gesundheitswesen aus dem Jahr 2012 hat dessen ehemaliger Vorsitzender, Prof. Dr. Eberhard Wille, nun in einem Gutachten für die Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen vertieft (www.dgiv.org). Der Gesundheitsökonom erinnerte daran, dass ungelöste Schnittstellenprobleme als zentrales Defizit der deutschen Gesundheitsversorgung gelten. Nach Willes Ansicht wäre es deshalb sinnvoll, DMP als integrale Elemente in integrierte Versorgungsformen einzubeziehen. Letztere zielten schließlich auf eine sektorenübergreifende Versorgung der Versicherten ab, Erstere darauf, „den Patienten als (Ko-)Produzenten seiner Gesundheit in den Behandlungsprozess zu integrieren und zu einem Selbstmanagement seiner chronischen Erkrankung zu veranlassen“. Dazu müssten allerdings die Zulassungsbedingungen angeglichen und Anforderungen vereinheitlicht werden. Rie

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