ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2013Martina Münch: Ministerin und Ärztin

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Martina Münch: Ministerin und Ärztin

Dtsch Arztebl 2013; 110(31-32): A-1497 / B-1319 / C-1303

Hibbeler, Birgit

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Martina Münch, Foto: MBJS Brandenburg
Martina Münch, Foto: MBJS Brandenburg

Politikerin, Ärztin und sieben Kinder – kein Wunder, dass Dr. med. Martina Münch (SPD) immer wieder mit Bundesarbeitsministerin Dr. med. Ursula von der Leyen (CDU) verglichen wird. Sicherlich seien das Gemeinsamkeiten, sagt Münch. Doch: „Sonst gibt es keine Parallelen“, stellt sie klar.

Martina Münch (51) ist seit 2011 Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. Welche besonderen Eigenschaften bringt sie als Medizinerin mit? „Als Ärztin hat man vielleicht eine besondere Sichtweise auf Menschen und Problemlagen, ein diagnostischer Blick ist da mitunter ganz hilfreich“, erläutert die SPD-Politikerin. Rudolf Virchow habe einmal gesagt: „Politik ist nichts als Medizin im Großen.“ „Das hat sich auch für mich in 15 Jahren als Politikerin immer wieder bewahrheitet.“ Tatsächlich ist Münch in der Politik kein Neuling. Die gebürtige Heidelbergerin trat mit 17 Jahren in die SPD ein. Von 2009 bis 2011 war Münch Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg.

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Auch das Thema Gesundheitspolitik liegt ihr am Herzen. In ihrer ersten Legislatur als Abgeordnete im Brandenburger Landtag war sie gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Vor ihrer politischen Arbeit auf Landesebene war sie viele Jahre Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Cottbus.

Von 1988 bis 1995 arbeitete sie als Ärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Neurologie am Rudolf-Virchow-Klinikum in Berlin. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Cottbus. Birgit Hibbeler

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