ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2013Psychische Störungen: Forschungsprojekte zur besseren Versorgung

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Psychische Störungen: Forschungsprojekte zur besseren Versorgung

PP 12, Ausgabe August 2013, Seite 342

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Das Bundesministerium für Gesundheit hatte am 13. Juli 2012 einen Forschungsschwerpunkt „Forschung zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen“ ausgeschrieben. Ziel war die Förderung von Projekten zur Verbesserung der evidenzbasierten Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen in zwei spezifischen Modulen.

In einem ersten Modul steht die Stärkung der evidenzbasierten Versorgung bei den Krankheitsbildern ADHS und Depression im Vordergrund. Hier sollen die Umsetzung möglichst evidenzbasierter Leitlinien evaluiert, Gründe der Nicht- oder nur teilweisen Umsetzung identifiziert und Lösungsansätze zur Behebung möglicher Defizite entwickelt werden. In einem zweiten Modul sollen innovative sektorenübergreifende Versorgungsnetze einschließlich der Zusammenarbeit zwischen beteiligten Leistungsträgern evaluiert werden.

Auf die Bekanntmachung hatten sich 42 Antragsteller beworben. In einem Begutachtungsverfahren mit unabhängigen Experten wurden die Anträge geprüft und bewertet. Fünf Projekte wurden ausgewählt:

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  • VERA – Versorgungsverlauf bei Depressionen in Arztpraxen (Projektnehmer: Technische Universität Dresden)
  • IVPOWER – Wirksamkeit und Effizienz von Verträgen zur integrierten Versorgung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen (Universität Ulm)
  • AgeMooDe+Synergie – Versorgung depressiver alter Menschen in Deutschland (Universität Leipzig)
  • ImLeiV-ADHS – Implementierung leitlinienorientierter Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS (Universität Köln)
  • Vernetzte Versorgung 13+1, (Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung AQUA, Göttingen). EB

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