ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2013Einblicke: Klaus Vlk, Dipl.-Psych.

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Einblicke: Klaus Vlk, Dipl.-Psych.

PP 12, Ausgabe August 2013, U3

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Foto: Murat Türemis
Foto: Murat Türemis

Verhaltenstherapeut in Berlin-Charlottenburg mit Abrechnungsgenehmigung für Kinder und Jugendliche, die 20 Prozent seiner Patienten ausmachen. Für Privatpatienten bietet er auch Gesprächspsychotherapie an. Vlk, dessen Name böhmischen Ursprungs ist, engagiert sich außerdem als Delegierter in der Berliner Psychotherapeutenkammer.

Wie beginnen Sie Ihren Arbeitstag?

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Ich weiß, wer kommt und konzentriere mich auf diese Menschen. Morgens koche ich mir noch einen Tee und organisiere dann den Tag.

Was mögen Sie an Ihrem Beruf?

Menschen in ihrem Bemühen, sich ein eigenes Lebenskonzept zu schaffen, zu unterstützen. Sie zu motivieren, sich auf die Suche zu machen. Ihre Kreativität zu fördern und die Einsicht in die eigenen Möglichkeiten zu stärken. Ich mag Menschen, ihre Biografien und Lebensgeschichten. Ich frage auch gezielt danach. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hilft mir zudem, die Probleme der Erwachsenen besser zu verstehen.

Im Gegensatz zu vielen Kollegen schreibe ich auch Berichte an den Gutachter gerne: Es ist sinnvoll und hilfreich für mich und die Patienten. Im Nachhinein kann man auch die Therapieziele und die Eingangsdiagnostik überprüfen. Es soll sich für sie gelohnt haben, hier gewesen zu sein.

Was mögen Sie nicht?

Das Gefühl, überlastet zu sein. Seelisch zu viel zu tragen oder zu viele Arbeitsprojekte zu haben. Ich versuche das mit ganz bewussten langen Pausen zu regulieren. Denn überlastete Therapeuten leisten schlechte Arbeit.

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