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In der profunden Arbeit von Stefan Tritschler und Koautoren (1) mit der Aufzählung therapeutischer Alternativen zur Behebung langstreckiger Harnröhrenstrikturen mit freiem Graft sollte der totale Urethraersatz mittels Nabelschnurvene nicht unerwähnt bleiben.

In mehreren traumatologischen Fällen (männlich) konnte der Harnröhren-Total- und -Teilersatz durch eine peripartal gewonnene oder kryokonservierte humane Nabelschnurvene erfolgreich, ohne Abstoßungsreaktion (geringster Antigenbesatz), durchgeführt werden (2).

Bei längeren aber auch extrem engen Urethrastrikturen lieferte der partielle oder Totalersatz der Harnröhre mittels embryonaler Nabelschnurvenen-Transplantation, insbesondere bei längeren Strikturen, langfristig exzellente Ergebnisse, nachdem die Nabelschnurvene sich bereits als Harnleiterersatz im klinischen Einsatz bewährt hatte.

DOI: 10.3238/arztebl.2013.0561b

Prof. Dr. med. Karl-Friedrich Klippel

Bremen

prof.klippel@gmx.de

1.
Tritschler S, Roosen A, Füllhase C, Stief CG, Rübben H: Urethral strictures—etiology, investigation and treatments. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(13): 220–6. VOLLTEXT
2.
Klippel KF, Hohenfellner R: Nabelschnurvene als Nierenbecken und Harnleiterersatz: Erstmalige klinische Anwendung. Aktuelle Urologie 1983; 6: 14.
1.Tritschler S, Roosen A, Füllhase C, Stief CG, Rübben H: Urethral strictures—etiology, investigation and treatments. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(13): 220–6. VOLLTEXT
2.Klippel KF, Hohenfellner R: Nabelschnurvene als Nierenbecken und Harnleiterersatz: Erstmalige klinische Anwendung. Aktuelle Urologie 1983; 6: 14.

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