ArchivDeutsches Ärzteblatt35-36/2013Franz-Joseph Bartmann: Unermüdlicher Krisenmanager

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Franz-Joseph Bartmann: Unermüdlicher Krisenmanager

Dtsch Arztebl 2013; 110(35-36): A-1635 / B-1443 / C-1425

Korzilius, Heike

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Franz-Joseph Bartmann, Foto: AEKSH
Franz-Joseph Bartmann, Foto: AEKSH

Es sind die immer wieder neuen Herausforderungen, die Dr. med. Franz-Joseph Bartmann (63) motivieren. „In den von mir betreuten Metiers ist man stets als Troubleshooter unterwegs. Das verhindert Ermüdungserscheinungen“, sagt der gerade wiedergewählte Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein. Es ist seine vierte Amtszeit, einen Gegenkandidaten gab es nicht, und das Wahlergebnis fiel eindeutig aus: Bartmann wurde im ersten Wahlgang mit 64 von 69 Stimmen in seinem Amt bestätigt.

„Ich bin noch nicht fertig“, antwortet er auf die Frage, warum er noch einmal angetreten sei. Er wolle die Dinge, die er angestoßen habe, noch zum Ziel führen. Auf Bundesebene, als Vorsitzender der Weiterbildungsgremien und des Telematikausschusses der Bundes­ärzte­kammer, sind das die Novellierung der Weiter­bildungs­ordnung sowie die Implementierung von Telematik und Telemedizin im Gesundheitswesen – beides Projekte, die von zum Teil hochemotionalen Kontroversen begleitet werden. Mit diplomatischem Geschick, Besonnenheit und Zähigkeit gelingt es Bartmann meist, hier zu moderieren. Auf Landesebene will er künftig auch Ärztinnen und Ärzte stärker in die Gremienarbeit einbinden, die nicht gewählte Mitglieder der Kammerversammlung sind.

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Trotz seines berufspolitischen Engagements arbeitet der Chirurg zwei Tage die Woche im St.-Franziskus-Hospital in Flensburg, wo er seit 1989 Oberarzt ist. Seine Energiespeicher lädt er beim Fischen auf und bei seiner Familie. „Vier Kinder zu Hause bringen einen schnell auf andere Gedanken.“ Heike Korzilius

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