PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(35-36): A-1637 / B-1445 / C-1427

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Innovationspreis der Deutschen Hochschulmedizin – verliehen von der Deutschen Hochschulmedizin an Dr. rer. nat. Alessandra Moretti, Leiterin der Arbeitsgruppe Molekulare und Zelluläre Kardiologie an der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wird von Roche Diagnostics Deutschland gestiftet. Moretti erhielt die Auszeichnung für eine Forschungsarbeit, deren Ergebnisse die Labortestung von Arzneimitteln gegen den plötzlichen Herztod von Patienten mit dem Long-QT-Syndrom (schwere Herzrhythmusstörungen) ermöglichen. Titel der Publikation: „Patient-specific induced pluripotent stem cell models for long-QT syndrome.“

Publikationspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Dermatochirurgie, Dotation: 4 000 Euro, an Prof. Dr. med. Philipp Babilas und Dr. med. Annette Klein, Dermatologie, Universitätsklinikum Regensburg. Beide forschen seit Jahren intensiv auf dem Gebiet der Lasermedizin. Die ausgezeichneten Arbeiten beschreiben zwei kontrollierte randomisierte einfachblinde Studien, in welchen belegt wird, dass die neu entwickelte Technik dem derzeitigen Standardverfahren zur Behandlung von Gefäßfehlbildungen überlegen sein kann.

Ruben R. Plentz, Foto: privat
Ruben R. Plentz, Foto: privat
Anzeige

Adolf-Kußmaul-Preis – verliehen von der Südwestdeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet von der Falk Foundation, an Priv.-Doz. Dr. med. Ruben R. Plentz, Oberarzt, Innere Medizin I Medizinische Universitätsklinik Tübingen. Er wurde für seine wissenschaftlichen Arbeiten zum Hedgehog-Signalweg und dessen Bedeutung für die Entstehung des Gallengangskarzinoms ausgezeichnet.

Oscar-Gans-Preis – verliehen von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der experimentellen Dermatologie, Dotation: 15 000 Euro, gestiftet von dem Galderma Förderkreis. Die Auszeichnung ging an Prof. Dr. med. Kerstin Steinbrink, Leitende Oberärztin der Universitätshautklinik Mainz. Steinbrink und ihre Arbeitsgruppe haben sich um die Charakterisierung der grundlegenden Mechanismen der „Niedrigzonentoleranz“ gegenüber Allergenen verdient gemacht und dadurch neue Optionen für präventive und therapeutische Behandlungsstrategien bei allergischer Kontaktdermatitis eröffnet. Sie erhielt den Preis für ihre Arbeit „T cell killing by tolerogenic dendritic cells protects mice from allergy“. EB

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Anzeige