ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2013Universität Giessen/Marburg: Zukunft der Partikeltherapie bleibt unklar

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Universität Giessen/Marburg: Zukunft der Partikeltherapie bleibt unklar

Dtsch Arztebl 2013; 110(37): A-1652 / B-1460 / C-1440

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Die Opposition im hessischen Landtag hat erhebliche Zweifel daran, dass die Partikeltherapie-Anlage am Uniklinikum Gießen/Marburg wie geplant bis zum Jahresende in Betrieb gehen kann. Die Grünen-Abgeordnete Kordula Schulz-Asche verwies im Wissenschaftsausschuss auf das dazu nötige monatelange Genehmigungsverfahren. Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) betonte, es gebe Gespräche und eine Planung, um die Partikeltherapie zu etablieren. Sie könne sich nicht öffentlich dazu äußern, sei aber zuversichtlich, dass die Anlage in Betrieb gehen werde. Ursprünglich hatte sich der Uniklinik-Betreiber Rhön-Klinikum AG verpflichtet, die Partikeltherapie bis Ende 2012 einzurichten. Die Frist wurde bis Ende 2013 verlängert. Entwickelt und gebaut wurde die Anlage von Siemens. Der Konzern beschloss 2011 den Ausstieg aus dem Projekt und kaufte die Anlage von Rhön zurück. Den Mietvertrag für das Marburger Gebäude lässt Siemens Ende September auslaufen. Ein Antrag auf Abbau der Anlage liegt laut Kühne-Hörmann bisher aber nicht vor. EB

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