ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2013Sabine Dittmar: Auf Hausbesuch im Wahlkampf

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Sabine Dittmar: Auf Hausbesuch im Wahlkampf

Dtsch Arztebl 2013; 110(37): A-1693 / B-1499 / C-1473

Rieser, Sabine

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Sabine Dittmar, Foto: BayernSPD
Sabine Dittmar, Foto: BayernSPD

Mehr Kolleginnen und Kollegen in die Parlamente – das fänden viele Ärzte gut. Sabine Dittmar (49) erfüllt diesen Wunsch. Nach vielen Jahren im Kreistag Bad Kissingen engagiert sich die Allgemeinärztin seit 2008 auch als SPD-Abgeordnete im Bayerischen Landtag und kandidiert nun für den Bundestag.

Neben der Gesundheitspolitik interessieren sie regionaler Tourismus und Bildungsthemen. „Mein Weg von der Hauptschülerin bis zur Ärztin war lang und hart“, schreibt Arbeiterkind Dittmar auf ihrer Homepage. Während einer Etappe haben die SPD-Bildungsreformen sie „sozialdemokratisiert“, erzählt sie.

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Wenn man sie sprechen will, muss man zusehen, dass man sie erwischt. Dittmar zieht fleißig von Haustür zu Haustür und macht „Face-to-face-Wahlkampf“. „Das sind immer nur kurze Gespräche, aber die stimmen mich positiv“, sagt sie. Schlechte Prognosen für die SPD? Ach was. „Umfragen sind Umfragen, und Wahlen sind Wahlen“, antwortet sie mit wohlklingender fränkischer Färbung in der Stimme.

Im Wahlkampf hilft Dittmar, was ihr auch bisher bei ihrer politischen Arbeit geholfen hat und was man als Ärztin lernt: „zuhören zu können und schnell den Kern des Problems zu erkennen“. Man kann sich gut vorstellen, dass die Leute ihr gern das Herz ausschütten: Sie klingt fröhlich und zupackend. Vor einer Weile hat Dittmar die hausärztliche Gemeinschaftspraxis mit ihrem Mann zugunsten der Politik aufgegeben. Doch wenn sie zu Hause in Maßbach einkauft, fragen „die Sabine“ noch viele um Rat. Sabine Rieser

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