ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2013Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach: Gestärkt in die neue Wahlperiode

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Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach: Gestärkt in die neue Wahlperiode

Dtsch Arztebl 2013; 110(37): A-1693 / B-1499 / C-1473

Stüwe, Heinz

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Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Foto: Martin Joppen
Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Foto: Martin Joppen

Im Vorstand der Bundes­ärzte­kammer bereichert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach die Beratungen häufig durch seine Praxiserfahrung als fachärztlicher Internist in Marburg. Der Präsident der Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen sieht sich aber selbstverständlich nicht nur als Vertreter der Niedergelassenen: Das zeigen nicht zuletzt die 63 von 76 Delegiertenstimmen, mit denen der 65-Jährige am 31. August für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde. Nach der Wahl 2008 sorgte die hessische Kammer für Aufsehen, weil die angestellten Ärzte im Vorstand nicht vertreten waren. Der wiedergewählte Präsident zeigte sich gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt zufrieden darüber, dass es jetzt gelungen sei, alle großen Gruppen am Vorstand zu beteiligen. Der Marburger Bund stellt drei von elf Präsidiumsmitgliedern. Neue Vizepräsidentin ist Monika Buchalik (58), Allgemeinärztin in Maintal-Hochstadt. Ihr Vorgänger, Martin Leimbeck, hatte nicht erneut kandidiert. „Wir müssen nach außen gemeinsam auftreten. Davon hängt das Vertrauen der Patienten ab“, unterstrich von Knoblauch. Nach der ersten Präsidiumssitzung ist er zuversichtlich, dass dies gelingt.

Von Knoblauch, seit 1996 in der Kammer aktiv, engagiert sich für die Palliativmedizin und die Hospizarbeit. In der neuen Wahlperiode sieht er seine Hauptaufgabe darin, die Arbeitsbedingungen für den ärztlichen Nachwuchs zu verbessern. „Junge Leute wollen beispielsweise Teilzeit arbeiten, aber deshalb nicht weniger verantwortlich den Arztberuf ausüben.“ Danach müsse sich die Struktur der Weiterbildung richten. Heinz Stüwe

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