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Den Autoren ist für ihre Arbeit zu danken, weil sie einer scheinbar banalen Beobachtung, die in unseren OP-Bereichen täglich gemacht werden kann, durch ihre systematische Auswertung neues Gewicht verleiht. Offen bleibt allerdings die Frage, wer aufgrund welcher Daten/Tatsachen die Sollzeit festlegt. Bei über 70 % verspäteten OP-Anfängen in der Allgemeinchirurgie liegt die Vermutung nahe, dass die Sollzeit nicht stimmt. Bei der Analyse der Ursachen kann aber auch mangelnde Abstimmung des Arbeitszeitbeginns der beteiligten Berufsgruppen eine Rolle spielen, ebenso wie die mangelhaft ausgeübte Vorbildfunktion der Führungspersonen. Prospektiv bleibt die Frage offen, was wir – Zielerreichung vorausgesetzt – mit 14 bis 20 Minuten pro OP-Saal letztendlich anfangen wollen.

DOI: 10.3238/arztebl.2013.0641b

Dr. med. Hans-Georg Braun
Anaesthesist

Ortenau-Klinikum Wolfach

braun.hg@t-online.de

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

1.
Schuster M, Pezzella M, Taube C, Bialas E, Diemer M, Bauer M: Delays in starting morning operating lists—an analysis of more than 20 000 cases in 22 German hospitals. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(14): 237−43. VOLLTEXT
1.Schuster M, Pezzella M, Taube C, Bialas E, Diemer M, Bauer M: Delays in starting morning operating lists—an analysis of more than 20 000 cases in 22 German hospitals. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(14): 237−43. VOLLTEXT

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