ArchivDeutsches Ärzteblatt19/19961500 Einsätze des Komitees „Ärzte für die Dritte Welt“

THEMEN DER ZEIT: Blick ins Ausland

1500 Einsätze des Komitees „Ärzte für die Dritte Welt“

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LNSLNSLNSLNS Den 1 500. Einsatz eines deutschen Arztes in einem medizinischen Notstandsgebiet konnte im März das Komitee "Ärzte für die Dritte Welt" verzeichnen. Jedes Jahr opfern nach Angaben der Organisation rund 200 Ärzte ihren Jahresurlaub, um unentgeltlich zu helfen.
Sieben Projekte des vor zwölf Jahren gegründeten Komitees auf den Philippinen, in Indien, in Bangladesch und Kolumbien werden inzwischen kontinuierlich mit zwei bis fünf Ärzten besetzt. Seit Dezember 1994 arbeiten außerdem drei deutsche Ärztinnen oder Ärzte in Ruanda, das immer noch unter den Bürgerkriegsfolgen leidet. Neben diesen Projekten, in denen "Ärzte für die Dritte Welt" nach eigenen Angaben "in örtliche Basisgesundheitsarbeiten eingebunden ist", unterstützt das Komitee auch einheimische Organisationen.
Alle Ärzte sind nicht nur unentgeltlich im Einsatz, sie zahlen sogar mindestens die Hälfte der Flugkosten. Das Komitee garantiert, "daß alle Spenden ohne Abstriche voll in die Arbeit der in der dritten Welt tätigen Ärzte geleitet werden".
1 Informationen: Komitee "Ärzte für die Dritte Welt", Elsheimerstraße 9, 60322 Frankfurt, Telefon 0 69/71 91 14 56, Fax 71 91 14 50. Bankverbindung: Frankfurter Sparkasse, Konto 234 567, BLZ 500 502 01. EB
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