ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2013Giessen/Marburg: Beschämend
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. . . Das Fazit der Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin: „Die Universitätsmedizin sollte grundsätzlich öffentlich-rechtlich organisiert sein“, empfinde ich als beschämend!

Als ob diese Herren noch nie davon gehört hätten, dass die schlagkräftigsten Universitätsmedizinen der westlichen Welt eben gerade nicht Staatsunternehmen sind. Harvard, Oxford, MIT – alles Stiftungen mit sehr schlagkräftiger, unternehmerischer Kultur. Als ob diese Herren noch nie davon gehört hätten, dass es seit 30 Jahren in Deutschland mit Witten-Herdecke eine private Hochschulmedizin gibt.

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Als ob diese Herren noch nie von den Projekten in Kassel und Oldenburg etc. gehört hätten, wo (sicher nicht auf Initiative von Beamten) versucht wird, eine neue Hochschulmedizin aufzubauen.

Ich stimme Herrn Dr. Dr. Martin F. Siebert vollumfänglich zu, wenn er von einem gesellschaftspolitischen Kulturkampf spricht. Und ich wünsche ihm weiterhin viel Erfolg beim „Bohren dieses dicken Brettes“ . . .

Dr. med. Michael Niegel, 50935 Köln

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