PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(38): A-1744 / B-1540 / C-1516

EB

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Peter Geipel, Claudia Walter, Nir Yogev, Ulrich Förstermann, Iris Reiner und Otto Boehringer (von links), Foto: Uwe Feuerbach
Peter Geipel, Claudia Walter, Nir Yogev, Ulrich Förstermann, Iris Reiner und Otto Boehringer (von links), Foto: Uwe Feuerbach

Boehringer-Ingelheim-Preis – verliehen von der Universitätsmedizin Mainz und der Boehringer-Ingelheim-Stiftung, Dotation: insgesamt 30 000 Euro, an Dr. Nir Yogev, Institut für Molekulare Medizin der Universitätsmedizin Mainz, und Dr. Iris Reiner, Mitarbeiterin an der Psychosomatischen Klinik der Universitätsmedizin Mainz. Yogev überzeugte mit seiner Arbeit zur multiplen Sklerose (MS). Im Modellversuch wies er erstmals nach, dass die sogenannten dendritischen Zellen nicht nur Auslöser der Krankheit sind, wie man bisher annahm. Sie besitzen zudem eine schützende Rolle. Seine Ergebnisse öffnen vielversprechende Wege für die Therapie von MS. Reiner untersuchte, wie bei depressiven Patienten frühe Beziehungserfahrungen und das Hormon Oxytocin zusammenspielen. Sie fand heraus, dass bei Depressionen winzige Veränderungen im Gen für den Oxytocinrezeptor eine Rolle spielen könnten. Dieser Ansatz kann helfen, Depressionen und ihre Entstehung besser zu verstehen.

Jens Jordan, Foto: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin
Jens Jordan, Foto: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin
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Peter Sleight Award – verliehen von der Europäischen Gesellschaft für Bluthochdruck, Dotation: 20 000 Euro, an Prof. Dr. Jens Jordan, Direktor des Instituts für Klinische Pharmakologie der Medizinischen Hochschule Hannover, für seine besonderen Leistungen zum Thema Bluthochdruck. Jordan erforscht vor allem die Aspekte des Stoffwechsels bei Bluthochdruck und die speziellen Mechanismen, die sich bei Übergewicht einstellen.

Dr.-Werner-Fekl-Förderpreis – verliehen von dem Unternehmen Nutricia, Dotation: insgesamt 5 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. Kristina Norman, Ernährungswissenschaftlerin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, und Dr. Ulrike Mütze, Universitätsklinik Leipzig. Norman untersuchte den Einfluss von Mangelernährung bei Leberzirrhose. Mütze wurde für ihre Forschung rund um die Effekte einer lebenslangen Spezialdiät bei seltenen Stoffwechselerkrankungen ausgezeichnet.

PDT-Preis – verliehen von der Vereinigung Rheinisch-Westfälischer Dermatologen für wegweisende Arbeiten und zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Photodynamischen Therapie (PDT) sowie der Fluoreszenzdiagnostik von Erkrankungen der Haut, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet vom Galderma-Förderkreis. Den Preis erhielt Prof. Dr. med. Rolf-Markus Szeimies, Chefarzt der Klinik für Dermatologie am Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen, für seine Arbeit mit dem Titel „Clinical, histopathological and immunohistochemical assessment of human skin field cancerization before and after photodynamic therapy“.

Ehrenpreis der DGAUM – verliehen anlässlich des Symposiums „Zeit für Visionen“ von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) an Dr. Walter Eichendorf, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Mit dieser Auszeichnung werden sein vielfältiges Engagement um den Arbeitsschutz und die nachhaltige Förderung der Arbeitsmedizin gewürdigt. EB

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