ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2013Karl Max Einhäupl: Weiterhin „Frontmann“ der Charité

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Karl Max Einhäupl: Weiterhin „Frontmann“ der Charité

Dtsch Arztebl 2013; 110(38): A-1743 / B-1539 / C-1515

Richter-Kuhlmann, Eva

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Karl Max Einhäupl, Foto: dpa
Karl Max Einhäupl, Foto: dpa

Prof. Dr. med. Karl Max Einhäupl bleibt an der Spitze der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Der Aufsichtsrat des landeseigenen Unternehmens bestätigte den 66-jährigen Neurologen Mitte August für weitere fünf Jahre in seinem Amt als Vorstandsvorsitzender.

Der gebürtige Münchner, der 1992 als Direktor der Klinik für Neurologie nach Berlin kam, leitet seit dem 1. September 2008 das weltbekannte und nach seiner Ansicht chronisch unterfinanzierte Universitätsklinikum. Den nächsten fünf Jahren sieht er mit Freude und Spannung zugleich entgegen: „Die schwierige Phase liegt noch vor uns. Große Bauprojekte, die Gestaltung des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung, Berufungen exzellenter Köpfe nach Berlin und der Ausbau der Industriekooperationen sind echte Herausforderungen unter den schwierigen Bedingungen der Krankenhausfinanzierung“, sagte Einhäupl.

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Die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Berlins Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres (SPD), äußerte sich erfreut über die Verlängerung der Amtszeiten von Einhäupl sowie von der Dekanin, Prof. Dr. med. Annette Grüters-Kieslich, und von Klinikdirektor Matthias Scheller. Sie hätten in den zurückliegenden Jahren Großes geleistet und wichtige Weichen für die Charité gestellt.

Die Entscheidung des Aufsichtsrates erfolgte fast gleichzeitig mit dem Umzug der ersten Station aus dem Bettenhochhaus in die neue Charité – Campus-Klinik, die während der geplanten dreijährigen Kernsanierung des 21-stöckigen Bettenhochhauses der Charité den größten Teil der Stationen beherbergen wird. Eva Richter-Kuhlmann

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