SUPPLEMENT: Perspektiven der Kardiologie

Editorial

Dtsch Arztebl 2013; 110(39): [3]

Zylka-Menhorn, Vera

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

„Wir sollten unser Silo verlassen und Brücken bauen zu anderen Fachdisziplinen, denn unsere Patienten erleben die Auswirkungen ihrer Herzerkrankung im Gesamtorganismus.“ Diesen Appell richtete Prof. Dr. med. Keith Fox, Universität Edinburgh, kürzlich an die Teilnehmer des Kongresses der European Society of Cardiology (ESC) in Amsterdam. Der renommierte schottische Kardiologe bezog seine Aufforderung auf das Leitthema der ESC-Tagung 2013: „Systemische Interaktionen des Herzens“.

Mit dem Titel „Innere Medizin – vom Organ zum System“ hatte bereits der diesjährige Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden einen Markstein gesetzt, der in der medizinischen Welt (wieder) an Bedeutung gewinnt: Der Blick auf das große Ganze – den Patienten als Entität verstehen und nicht als die Summe seiner Organe.

Anzeige

In diesem Sinn erweitert der Deutsche Ärzte-Verlag mit der ersten Ausgabe von „Perspektiven der Kardiologie“, das als Supplement dem Deutschen Ärzteblatt beigelegt wird, sein medizinisches Informationsangebot. Das neue Format richtet sich sowohl an Fachärzte, aber auch an Allgemeinmediziner und hausärztlich tätige Mediziner. Denn um Patienten „rundum“ optimal zu behandeln, bedarf es des interdisziplinären Austauschs und Zusammenarbeitens.

Diese Entwicklung möchte die Redaktion mit ihren Mitteln unterstützen.

Dr. med. Vera Zylka Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema