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Die Ansicht der Autorin entspringt einem sehr einseitigen Blickwinkel . . . Die relativ homogene Gruppe derer, für die eine Anschlussrehabilitation genehmigt wird, unterscheidet sich – das Ausmaß der Funktionsstörungen betreffend – erheblich von der bunt gemischten Patientengruppe, die auf eigene Veranlassung (oder die ihres Hausarztes) bei der Krankenkasse einen Antrag auf Rehabilitation stellt . . .

Viele Versicherte waren es gewohnt, im Erwerbsleben alle drei Jahre „ihre Kur zu nehmen“ – zu Zeiten, als der Rentenversicherungsträger das Geld noch großzügig verstreute. Sie verstehen nicht, dass nach Eintritt des Rentnerdaseins und Zuständigkeit der Krankenkasse andere Kriterien gelten, also „Reha vor Pflege“ statt „Reha vor Rente“ (wobei die Erwerbsunfähigkeit in den seltensten Fällen drohte).

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Andere werden von ihrem behandelnden Arzt aufgefordert, eine Rehabilitation zu beantragen, damit an Verordnungen von Physiotherapie gespart wird.

Beide Gruppen stehen sicherlich nicht an der Schwelle zur Pflegebedürftigkeit, bilden aber einen durchaus nennenswerten Anteil der Antragsteller.

Folglich ist der Anteil der Ablehnungen größer als bei Anträgen auf Anschlussheilbehandlungen. Verwundert das? Es lohnt sich, sich mit der Thematik etwas vertraut zu machen . . .

Dr. Jörg Friedrich, 28207 Bremen

Korrektur: Die Abkürzung MDK steht für den Medizinischen Dienst der Kran­ken­ver­siche­rung. In dem Beitrag stand „Krankenkassen“.

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