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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(40): A-1868 / B-1648 / C-1616

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Georg Ertl, Dierk Thomas, Klaus-Georg Hengstberger und Hugo A. Katus (von links). Foto: DGK/Thomas Hauss
Georg Ertl, Dierk Thomas, Klaus-Georg Hengstberger und Hugo A. Katus (von links). Foto: DGK/Thomas Hauss

Klaus-Georg-und-Sigrid-Hengstberger-Stipendium – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung, Dotation: 50 000 Euro, gestiftet von Dr. Klaus-Georg Hengstberger, an Prof. Dr. med. Dierk Thomas, Oberarzt der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, Leiter der Arbeitsgruppe Molekulare und Translationale Kardiale Elektrophysiologie. Die Arbeitsgruppe um Thomas erforscht einen neuen Therapieansatz, der das Fortschreiten der Herzmuskelschwäche aufhalten soll. Das Team entdeckte in experimentellen Vorarbeiten, dass die Gallensäure Lithocolsäure das Absterben von Herzzellen unter Stressbedingungen verhindert. Im geförderten Projekt wollen die Wissenschaftler diese Wirkung nun genauer untersuchen und am lebenden Organismus überprüfen.

Michael Kertai, Foto: altrofoto.de
Michael Kertai, Foto: altrofoto.de
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Otto-Goetze-Preis – verliehen von der Vereinigung der Bayerischen Chirurgen, Dotation: 2 000 Euro, an Dr. Michael Kertai, Funktionsoberarzt, Klinik für Kinderchirurgie, Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg. Er erhielt die Auszeichnung für den Vortrag über seine klinische Forschung zur „Postoperativen Ruhigstellung nach Sehnenverletzungen der kindlichen Hand – Langzeitergebnisse“.

Werner-Porstmann-Preis – verliehen von der Deutschen Röntgengesellschaft, Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie, Dotation: 7 500 Euro, gestiftet von der Boston Scientific Medizintechnik. Der Preis ging an Dr. med. Ulrike Stampfl, Oberärztin an der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Heidelberg, für ihre hervorragende Forschungsarbeit. Sie konnte in Versuchen zeigen, dass neue Kunststoffpartikel, die die Blutzufuhr zum Tumor stoppen, mit verschiedenen bildgebenden Verfahren sichtbar gemacht werden können.

MBA-Absolventenpreis – verliehen vom Zentrum für Weiterbildung der Hochschule Neu-Ulm an Dr. med. Jens Metrikat, Oberarzt der Neurologischen Klinik des Bundeswehrkrankenhauses Ulm, und Priv.-Doz. Dr. med. Christine Radtke, Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover. Beide erhielten die Auszeichnung für herausragende Abschlussarbeiten im Rahmen des MBA-Studiengangs Betriebswirtschaft für Ärztinnen und Ärzte. Metrikat für seine Arbeit „Gesundheitsökonomische Entscheidungsanalyse zur Behandlung von Schlaganfallpatienten im stationären vs. ambulanten Rahmen und ihre Auswirkungen auf die medizinische Versorgungsstruktur im süddeutschen Raum“ und Radtke für ihre Arbeit „Ist-Analyse und Sollkonzept mit Entwicklung eines Leistungsportfolios an einer plastisch-chirurgischen Klinik“. EB

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