ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2013Martina Koch: Fortschritte auch ohne Science-Fiction

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Martina Koch: Fortschritte auch ohne Science-Fiction

Dtsch Arztebl 2013; 110(40): A-1867 / B-1647 / C-1615

Richter-Kuhlmann, Eva

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Martina Koch, Foto: picture alliance/Axel Heimken
Martina Koch, Foto: picture alliance/Axel Heimken

Die Medizin ist in der Science-Fiction oft fortgeschrittener als in der Realität. Star-Wars-Fan Prof. Dr. med. Martina Koch zeigt jedoch, dass sie nicht aus einer „weit, weit entfernten Galaxis“ stammt, sondern im Hier und Jetzt die Behandlung von Patienten ein Stück weit revolutionieren kann.

So erarbeitete die 39-jährige Transplantationschirurgin der Klinik für Hepatobiliäre Chirurgie und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) maßgeblich das Konzept für das im Mai neu gegründete Transplantations-Centrum des UKE. „In diesem Centrum werden künftig alle Patienten behandelt, die ein neues Organ benötigen, ganz gleich, ob es sich um eine neue Niere, eine Leber, ein Herz, eine Lunge oder eine Bauchspeicheldrüse handelt“, erläutert Koch dem Deutschen Ärzteblatt. Die Idee hinter diesem Konzept: Die Medizin richtet sich nach funktionalen Zusammenhängen aus. Um dies zu erreichen, arbeiten alle Kliniken des UKE, die an Transplantationen beteiligt sind, interdisziplinär zusammen und tauschen sich regelmäßig im Transplantationsboard aus, dessen stellvertretende Sprecherin Koch ist.

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Einen großen Vorteil sieht die Ärztin, die sich während ihres Studiums in Hannover der Transplantationschirurgie verschrieben hat und mit ihrem jetzigen Chef, Prof. Dr. med. Björn Nashan, nach Hamburg kam, in der Standardisierung der Abläufe in der Transplantationsmedizin. Um dies zu erreichen, muss man nicht in eine entfernte Galaxis reisen. Koch glaubt, dass die neue Organisationsstruktur im UKE reichen wird. Eva Richter-Kuhlmann

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