ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2013Rhön-Klinikum AG: Helios-Chef will Angst vor Kündigungen nehmen

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Rhön-Klinikum AG: Helios-Chef will Angst vor Kündigungen nehmen

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Einen Großteil der Rhön-Standorte will der Fresenius-Konzern kaufen, zu dem Helios gehört. Foto: dpa
Einen Großteil der Rhön-Standorte will der Fresenius-Konzern kaufen, zu dem Helios gehört. Foto: dpa

Nach dem Überraschungscoup von Fresenius wollen die Bad Homburger den Mitarbeitern des Rhön-Klinikums die Angst vor Kündigungen nehmen. „Wir haben Ihre Klinik nicht gekauft, um Personal zu kündigen und die Klinik dann zu schließen”, schrieb der Chef der Fresenius-Tochter Helios, Dr. jur. Francesco De Meo, in einem Brief an die Mitarbeiter der Rhön-Klinikum AG. Die Tarifverträge von Rhön würden weiter gelten, versicherte De Meo.

Nachdem Fresenius die Übernahme eines Großteils der Rhön-Klinikum AG für gut drei Milliarden Euro angekündigt hatte, zeigte sich die Gewerkschaft Verdi besorgt. Sie sieht Tausende Stellen in Gefahr: „Von den 30 000 Arbeitsplätzen sind in den nächsten Jahren bis zu 7 000 gefährdet”, hatte Verdi-Experte Uwe Ostendorff der „Wirtschaftswoche“ gesagt. Bei Fresenius heißt es, diese Aussage entbehre jeder Grundlage.

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Bei Tarifverhandlungen stelle sich die Frage, ob und in welchem Umfang standortbezogene Tarifverträge bei Rhön erhalten bleiben oder in einen Konzerntarifvertrag überführt werden sollten, schrieb De Meo weiter. Der Helios-Tarifvertrag sei in einzelnen Punkten besser als andere Tarifverträge, sagte eine Helios-Sprecherin. dpa

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