ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2013Einblicke: Andreas Pichler (47), Dipl.-Psych.

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Einblicke: Andreas Pichler (47), Dipl.-Psych.

PP 12, Ausgabe Oktober 2013, U3

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Verhaltenstherapeut in Königswinter bei Bonn. Der passionierte Rheinländer studierte neben Psychologie auch katholische Theologie und hat sich Praxisräume direkt neben einer Kirche ausgesucht. Er ist Vorsitzender der Landesgruppe Nordrhein der Deutschen Psychotherapeuten-Vereinigung und Delegierter in der Psychotherapeutenkammer des größten Bundeslandes.

Was mögen Sie am meisten an Ihrem Beruf?

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Trotz schwieriger Situationen viel zu lachen, humorvoll oder auch scherzhaft bei der Arbeit zu sein, selbst wenn es manchmal Galgenhumor ist. Meine Patienten schätzen das. Das hängt natürlich auch mit meiner Persönlichkeit zusammen, da passt das Rheinland dazu und auch meine Affinität zum Karneval.

Was mögen Sie gar nicht?

Das Gutachterverfahren ist eine echte Drangsal, weil es auch sehr in den Freizeitbereich hineingeht, darunter leiden die Familie und das Privatleben. Das vergällt es einem. Sich der eigenen Arbeit vergewissern kann man auch über Supervision und Intervision, aber Berichte schreiben und die Form einzuhalten, kostet zu viel Zeit und steht in keinem Verhältnis.

Wenn Sie die Weichen stellen könnten . . .?

Würde ich eine Angleichung an das Einkommensniveau der Ärzte erwirken. Diese Ungerechtigkeit ist auch etwas, das schmerzt. Zudem ist es sozial- und familienfeindlich. Alleinverdiener zu sein – ich bin verheiratet, eine Tochter – ist schwierig unter diesen Bedingungen.

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