ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2013Elektronische Gesundheitskarte: Ab 2014 nur noch Gesundheitskarte gültig

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Elektronische Gesundheitskarte: Ab 2014 nur noch Gesundheitskarte gültig

Dtsch Arztebl 2013; 110(41): A-1886 / B-1666 / C-1634

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Vom 1. Januar 2014 an ist nach einer Vereinbarung des Spitzenverbands der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) offiziell nur noch die elektronische Gesundheitskarte (eGK) gültig. Zum Jahresende verlieren die seit 1995 von den Krankenkassen ausgegebenen Krankenversichertenkarten (KVK) ihre Gültigkeit – unabhängig vom Ablaufdatum. Allerdings können die alten Karten im Rahmen einer Übergangsregelung in den Arztpraxen noch bis zum 1. Oktober 2014 eingelesen und zur Abrechnung verwendet werden, sofern die KVK noch nicht abgelaufen sind.

Bereits 95 Prozent der Versicherten haben eine elektronische Gesundheitskarte. Foto: dpa
Bereits 95 Prozent der Versicherten haben eine elektronische Gesundheitskarte. Foto: dpa

95 Prozent der Versicherten haben nach Angaben des GKV-Spitzenverbandes bereits die elektronische Gesundheitskarte. Dagegen haben der AOK zufolge circa vier Millionen Menschen noch keine eGK per Zusendung eines eigenen Fotos beantragt. Bei der AOK Rheinland/Hamburg sind noch etwa 175 000 Versicherte ohne eGK.

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Diesen Versicherten rät der Verband, „schnellstmöglich ein Lichtbild bei ihrer Krankenkasse einzureichen, damit die neue eGK noch bis Jahresende ausgestellt werden kann“. Die neue Karte enthält bislang die Versichertenstammdaten wie Name, Adresse und Geschlecht sowie das Foto zur besseren Identifizierung des Besitzers.

Laut GKV-Verband wird kein Versicherter, der Anfang 2014 ohne die neue Karte zum Arzt geht, nach Hause geschickt. In diesen Fällen könne der Patient innerhalb von zehn Tagen nach der Behandlung einen gültigen Versicherungsnachweis nachreichen. Ansonsten sei der Arzt berechtigt, dem Versicherten die Kosten der Behandlung privat in Rechnung zu stellen. EB

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