ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2013Transplantation: Organspender öffentlich nennen
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. . . Täglich sterben drei Menschen, weil nicht genügend Organe für eine Transplantation zur Verfügung stehen. Aufs Jahr hochgerechnet also mehr als eintausend. Eine erschreckend hohe Zahl, auch wenn diese naturgemäß nicht ganz genau zu belegen ist . . .

Einen Denkanstoß . . . möchte ich hiermit zur Diskussion stellen. So wie zum Beispiel Blutspender immer wieder, zu Recht, namentlich in der Presse erwähnt werden, könnte ich mir so etwas auch für Organspender (mit oder ohne Ausweis) vorstellen.

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Wenn nicht ausdrücklich widersprochen wird, könnte in jeder Todesanzeige in kleiner Schrift das Wort „Organspender“ eingefügt werden. Das Wort könnte auch durch ein Symbol ersetzt werden. Sicher wäre es der Bereitwilligkeit zur Organspende nicht abträglich.

Mag sein, dass ich mit dieser Idee völlig daneben liege. Beim Bemühen um eine Verbesserung der derzeitigen Situation sollte es jedoch kein Denkverbot geben.

Gerhard Ostertag, 73266 Bissingen

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