ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2013Frage der Woche an . . . Christian Hagedorn, Geschäftsführer Westpress - Agentur für Personalmarketing

ÄRZTESTELLEN: Frage der Woche

Frage der Woche an . . . Christian Hagedorn, Geschäftsführer Westpress - Agentur für Personalmarketing

Wie haben Printmedien wie das Deutsche Ärzteblatt in Ihrem Medialeistungstest für den Recruiting-Bereich abgeschnitten?

Dtsch Arztebl 2013; 110(41): [4]

Flintrop, Jens

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Westpress, eine Agentur für Personalmarketing, hat in einer Studie den Rücklauf auf 18 verschiedene Stellenanzeigen untersucht, die in 76 Medien platziert wurden. Den höchsten Bewerbungsrücklauf hatte Stepstone.de. Allerdings lohnt sich ein zweiter Blick auf die Qualität der Bewerbungen.

Wie haben Printmedien wie das Deutsche Ärzteblatt in Ihrem Medialeistungstest für den Recruiting-Bereich abgeschnitten?

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Hagedorn: An unserer Studie haben 76 Medien, sowohl Online als auch Print, in den Ausprägungen Spezialisten und Generalisten teilgenommen. Es wurden 18 Positionen veröffentlicht, wobei wir Kennziffern genutzt haben, um die Bewerbungen den jeweiligen Medien zuzuordnen. Um eines gleich vorwegzunehmen: Der Medialeistungstest 2014 belegt, dass die Print-Fachmedien weiterhin hervorragende Resultate hinsichtlich der Bewerberqualität liefern.

Im medizinischen Bereich haben wir zwei Positionen in unterschiedlichen Medien ausgeschrieben und anschließend die erhaltenen Daten analysiert. Die Position Assistenzarzt Innere Medizin generierte insgesamt 204 Bewerbungen, zu einem großen Teil auch international. Das Deutsche Ärzteblatt generierte zusammen mit aerztestellen.de 59 Bewerbungen, überdurchschnittlich viele aus Deutschland, und liegt damit deutlich auf Platz 1. In 20 unterschiedlichen Medien inseriert, lieferte die Position Oberarzt Kinderheilkunde sechs Bewerbungen. Drei hiervon kamen über das Deutsche Ärzteblatt.

Der Medialeistungstest 2014 zeigt, dass Online-Stellenmärkte ein probates Mittel zur Rekrutierung qualifizierter Fach- und Führungskräfte sind. Bemerkenswert ist auch, dass bei den in generalistischen Printmedien erschienenen Positionen die FAZ zweimal die besten Bewerbungen lieferte. Aber um hochspezialisierte Profis im ärztlichen, akademischen oder ingenieurwissenschaftlichen Segment zu erreichen, bleiben folgende Print-Fachmedien die erste Wahl: das Deutsche Ärzteblatt, Die Zeit und die VDI Nachrichten.

Die Stärken von Print-Fachmedien liegen in ihrer Ausrichtung an sich begründet. International renommiert, richten sie sich an eine bestimmte Zielgruppe und bieten fachspezifische Inhalte gepaart mit den passenden Stellenangeboten – ohne Streuverlust. Darüber hinaus liefern sie eine hervorragende Basis für Unternehmen, deren Arbeitgebermarke zu stärken und auf sich aufmerksam zu machen. Zumal auch diejenigen Leser, die nicht aktiv auf der Suche nach einer neuen Anstellung sind, erreicht werden. JF

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