ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2013Versorgungswerke: Fassungslos
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Fassungslos habe ich den Artikel mehrfach gelesen und mag nicht glauben, welcher Nonsens unter dem geradezu regungslosen (= schockstarren?) Zuschauen unserer Standesvertreter hier Realität zu werden droht . . .

Nach jedem Stellenwechsel soll der Arzt also innerhalb von drei Monaten seinen Bund mit dem Ärzteversorgungswerk erneuern, ansonsten droht die Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung. Welchen Sinn soll das haben? Ich erkenne jenseits der juristisch sicher perfekten Begründung nur eine sinnstiftende tiefere Ursache des Grauens: Die aktuell ungeliebten Versorgungswerke sollen mit einem Generalangriff arbeits- und leistungsunfähig gemacht und damit sukzessive aus dem System entfernt werden. Damit fließen Millionen/Milliarden von geleisteten und noch zu leistenden Versicherungsbeiträgen in die gesetzliche Rentenversicherung, deren Umlageprinzip diese Werte eben umgehend vernichten wird . . . Den bisher flexibel und engagiert agierenden, schon langjährig tätigen Ärzten bleibt nur die verzweifelte Hoffnung, dass irgendeine Art von Vernunft in dieser Sache einkehren möge.

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Dr. Renate Kretzschmar, 12623 Berlin

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