ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2013Symposium 100 Jahre Berliner Abkommen: Als die Kassenärzte den Kollektivvertrag erstritten

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Symposium 100 Jahre Berliner Abkommen: Als die Kassenärzte den Kollektivvertrag erstritten

Dtsch Arztebl 2013; 110(42): A-1937 / B-1713 / C-1677

Maus, Josef

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Für die niedergelassenen Ärzte Anfang des 20. Jahrhunderts war es ein hart erkämpfter Erfolg, für das Verhältnis von Krankenkassen und Kassenärzten der Beginn einer neuen Ära: das Berliner Abkommen vom 23. Dezember 1913. Die im Leipziger Verband, dem späteren Hartmannbund, organisierten Kassenärzte schlossen damals mit den großen Krankenkassenverbänden eine Vereinbarung, die erstmals die Zulassung von Kassenärzten regelte und den Beginn des Kollektivvertragsystems anstelle der bis dahin üblichen Einzelverträge markierte – lange vor der Gründung der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen).

An dieses historische Datum erinnert die Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht mit einem Symposium unter dem Titel „100 Jahre Berliner Abkommen – Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung im 21. Jahrhundert“ am 19. November im Kaiserin-Friedrich-Haus in Berlin-Mitte. Neben dem historischen Rückblick steht die aktuelle Frage im Vordergrund, ob das damals begründete System noch eine Zukunft hat. Bleibt es beim Sicherstellungsauftrag für die KVen und wie sähe ein wettbewerblich orientiertes Gesundheitswesen in Zukunft aus?

Gastgeber und Moderator des Symposiums ist der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Kassenarztrecht und zugleich Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht, Prof. Dr. Ulrich Wenner. Zu den Referenten zählen unter anderem Dr. med. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, und Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes.

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Anmeldungen zum kostenfreien Symposium unter www.dg-kassenarztrecht.de (dort unter Symposien) oder Telefon: 030 40051750. JM

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