ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2013Jutta Liebau: Neue Präsidentin der plastischen Chirurgen

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Jutta Liebau: Neue Präsidentin der plastischen Chirurgen

Dtsch Arztebl 2013; 110(42): A-1977 / B-1747 / C-1709

Hibbeler, Birgit

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Jutta Liebau, Foto: DGPRÄC
Jutta Liebau, Foto: DGPRÄC

Prof. Dr. med. Jutta Liebau (54) ist neue Präsidentin der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC). Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. med. Peter M. Vogt, Hannover, an. Liebau ist Chefärztin der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie im Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie Düsseldorf.

Was hat sie sich für ihre Amtszeit vorgenommen? Vor allem geht es ihr um die Stärkung ihres Faches als Ganzes. In der Öffentlichkeit wird die plastische Chirurgie häufig auf ästhetische Operationen reduziert. Dabei verbirgt sich dahinter weit mehr. „Die vollumfängliche Vertretung unseres Faches ist auch weiterhin ein zentrales Anliegen“, betont Liebau. Es gebe vier Säulen: die rekonstruktive Chirurgie, die Handchirurgie, die Verbrennungschirurgie und die ästhetische Chirurgie.

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Akute Nachwuchssorgen haben die plastischen Chirurgen nicht. Trotzdem befasst sich die DGPRÄC mit dem Thema. „Uns ist es ein Anliegen, dass unser Fach auch künftig kompetent besetzt ist“, sagt Liebau. Die Fachgesellschaft erarbeite Konzepte für Rotationen in der Weiterbildung. Auch Stationen bei niedergelassenen Kollegen seien sinnvoll, damit alle Bereiche des Faches abgedeckt sind.

Liebau sind auch ethische Fragestellungen wichtig. „Die sogenannte Schönheitschirurgie ist ein umkämpfter Markt“, weiß sie. Ärztliche Grundsätze dürften trotzdem nicht aus dem Blick geraten. Die plastischen-ästhetischen Chirurgen hätten eine besondere Verantwortung für ihre Patienten. Birgit Hibbeler

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