ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2013Hans-Fred Weiser: Zukunftssicherung des VLK eingeleitet

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Hans-Fred Weiser: Zukunftssicherung des VLK eingeleitet

Dtsch Arztebl 2013; 110(42): A-1977 / B-1747 / C-1709

Osterloh, Falk

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Hans-Fred Weiser, Foto: VLK
Hans-Fred Weiser, Foto: VLK

Der Verband der Leitenden Krankenhausärzte (VLK) hat sich neu aufgestellt. „In den vergangenen zwei Dekaden hat sich der stationäre Sektor stark verändert“, erklärte dessen Präsident Prof. Dr. med. Hans-Fred Weiser. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, hat der VLK auf seinem Bundeskongress im September neun Arbeitsgruppen gegründet, unter anderem in den Bereichen Interessenvertretung für Ärztinnen im VLK, Kommunikation und Wissensvermittlung sowie Personalvermittlung.

Weiser steht dem Verband seit 2003 vor. Beruflich hat der gebürtige Osteroder vor allem die minimal-invasive Chirurgie in der Viszeralchirurgie vorangetrieben. Von 1982 bis 2011 arbeitete Weiser im Diakoniekrankenhaus Rotenburg (Wümme), über 23 Jahre als Chefarzt der I. Chirurgischen Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie. Hier hatte er das neue chirurgische Verfahren bereits kurz nach seinem Dienstantritt eingeführt – nur zwei weitere Kliniken boten damals diese Methode in Deutschland an.

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Und welche Ziele hat er für die Zukunft? „Viele leitende Ärzte werden heute von der Krankenhausleitung erpresst, weil ihre Verträge Zielvereinbarungen enthalten, die zu einer Mengensteigerung führen sollen“, sagt Weiser. „Das ist ein unhaltbarer Zustand.“ Zusammen mit der Bundes­ärzte­kammer hat der VLK deshalb eine Koordinierungsstelle gegründet, an die betroffene Ärzte ihre Verträge zur Überprüfung schicken können. Die ersten zehn Verträge wurden bereits gesichtet. Falk Osterloh

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