PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(42): A-1978 / B-1748 / C-1710

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Henning Løwenstein Research Award – auf dem internationalen Kongress der European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) und der World Allergy Organization (WAO) wurde der „WAO Henning Løwenstein Research Award – To a scientist who has shown excellence within the field of allergy” verliehen. Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von ALK International. Preisträgerin ist Priv.-Doz. Dr. Bianca Schaub aus dem Dr. von Haunerschen Kinderspital. Sie wurde für ihre international hochrangigen Arbeiten auf dem Gebiet der Allergologie und Asthma-Forschung mit Forschungsgebiet „Importance of childhood immune regulatory pathways during maturation for the development of childhood asthma” ausgezeichnet.

Preis der Dr. Feldbausch-Stiftung – verliehen von der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, Dotation: 2 500 Euro, an Dr. Sebastian Dieter, Abteilung Translationale Onkologie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen und Deutschen Krebsforschungszentrum. Manche Tumorstammzellen bei Darmkrebs sind gefährlicher als andere, wie Dieter im Rahmen seiner Promotion mit Kollegen aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Hanno Glimm entdeckte: Ein Teil bildet immer wieder neue Tumoren, während andere nur vorübergehend zum Tumorwachstum beitragen. Einige werden verzögert aktiv und sind eventuell dafür verantwortlich, dass Jahre nach einer Behandlung erneut Tumoren heranwachsen. Die Ergebnisse könnten in Zukunft dazu beitragen, gezielte Therapieansätze zu entwickeln.

Katja Bertsch, Stephan Doering, Jutta Stoffers, Claas-Hinrich Lammers, Klaus Lieb und Birger Dulz (von links). Foto: GePs
Katja Bertsch, Stephan Doering, Jutta Stoffers, Claas-Hinrich Lammers, Klaus Lieb und Birger Dulz (von links). Foto: GePs
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Hamburg-Preis Persönlichkeitsstörungen – verliehen von der Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von den Asklepios Kliniken Hamburg. Die Auszeichnung erhielten Dipl.-Psych. Jutta Stoffers, wissenschaftliche Mitarbeiterin, und Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb, Direktor, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, für den Cochrane-Review „Psychological therapies for people with borderline personality disorder”. Der mit 5 000 Euro dotierte Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörungen ging an Katja Bertsch, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Universitätsklinikum Heidelberg. Ausgezeichnet wurde sie für ihre Präsentation mit dem Titel „Oxytocin reduziert die Hypersensitivität für soziale Bedrohungen bei Patientinnen mit Borderline Persönlichkeitsstörung”.

Matthias Heck,Foto: Privat
Matthias Heck,Foto: Privat

Forschungspreis Prostatakarzinom – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Urologie, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von Astellas Pharma, an Dr. med. Matthias Heck, Urologische Klinik und Poliklinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München. Heck wurde für seine Ausarbeitung „Prognose und Therapiemonitoring unter Systemtherapie beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom durch die Detektion zirkulierender Tumorzellen im peripheren Blut mittels quantitativer Polymerasekettenreaktion” ausgezeichnet.

Services for Research in Hypoxia and Sports – verliehen anlässlich des 6th European Hypoxia Symposiums an Prof. Dr. Hans-Volkhardt Ulmer, Institut für Sportwissenschaften der Johannes Guttenberg Universität Mainz. Er wurde für seine langjährigen Verdienste auf dem Gebiet der Leistungsphysiologie, Sportmedizin und Hypoxie in Sport und Training, insbesondere aber für sein jahrzehntelanges Engagement zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ausgezeichnet.

Friedrich Reutner-Preis – verliehen von der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, Dotation: 6 000 Euro, gestiftet von Prof. Dr. Friedrich Reutner, Ehrensenator der Universität Heidelberg. Der Preis ging an Dr. Anita Pathil-Warth, Abteilung für Gastroenterologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. Die Wissenschaftlerin forscht an einem Wirkstoff gegen nicht-alkoholische Fettleber-Erkrankungen. Bisher gibt es keine Medikamente gegen die chronische Erkrankung – Betroffene müssen darauf hoffen, dass Diät und ausgewogene Ernährung ihre Leber vor weiteren Schäden schützt. Pathil-Warth entwickelte eine Verbindung aus Gallensäure und einem Phospholipid, die im Tierversuch die Leberverfettung stoppt und die Entzündung ausheilen lässt. EB

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