ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2013Melanie Huml: Ärztin wird Ge­sund­heits­mi­nis­terin in Bayern

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Melanie Huml: Ärztin wird Ge­sund­heits­mi­nis­terin in Bayern

Dtsch Arztebl 2013; 110(43): A-2029 / B-1795 / C-1755

Hibbeler, Birgit

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Melanie Huml (38) ist neue bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege. Die CSU-Politikerin und Ärztin war bisher als Staatssekretärin im Ministerium für Umwelt und Gesundheit tätig. Sie ist das jüngste Mitglied im neuen Kabinett von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU).

Melanie Huml, Foto: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
Melanie Huml, Foto: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

„Für mich ist das die Fortführung meiner Arbeit der letzten Jahre, aber natürlich jetzt in der Verantwortung an der Spitze eines Hauses“, sagt Huml. Gesundheit und Pflege seien Megathemen der Zukunft. Es sei sinnvoll, diese in einem eigenständigen Ressort zu bündeln. Auf Bundesebene stünden in beiden Bereichen wichtige Entscheidungen an, und „wir wollen uns von Bayern aus mit einbringen“, betont Huml. Das Ministerium für Gesundheit und Pflege ist ein Neuzuschnitt. Der Bereich Pflege war in Bayern bisher dem Ressort Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen zugeordnet. Die Gesundheit bildete ein gemeinsames Ressort mit der Umwelt.

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Geboren wurde Huml 1975 in Bamberg. Ihre politische Karriere begann sie 1993 mit dem Eintritt in die Junge Union. Zunächst engagierte sie sich auf Kreis- und Bezirksebene. 2003 wurde sie in den Bayerischen Landtag gewählt. Seit dem Jahr 2005 ist sie Mitglied des CSU-Parteivorstands.

Huml studierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Humanmedizin. Seit 2004 ist sie vollapprobierte Ärztin. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn. Birgit Hibbeler

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