ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2013Weiterbildung: Aus juristischer Sicht
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Weiterbildung durch einen Arzt ohne Weiterbildungsermächtigung des Weiterbildenden darf nicht anerkannt werden. So ist die reine Lehre. Die gilt im Übrigen auch für die Weiterbildung bei niedergelassenen Ärzten.

Anerkennt nun die Ärztekammer in dem geschilderten Fall aus Kulanzgründen oder aus Rücksichtnahme auf die mutige Ärztin dennoch deren faktische Weiterbildungszeit durch einen Nicht-Ermächtigten, so beruhigt und erfreut dies. Nach meinen Erfahrungen ist dieses Entgegenkommen aber nicht die Regel.

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Wird die Anerkennung aus Rechtsgründen verweigert, steht der Ärztin aber immerhin ein Schadensersatzanspruch gegen den weiterbildenden Arzt, der seine Weiterbildungsermächtigung wahrheitswidrig behauptet hat, zu. Das müssen Weiterbilder und Weiterzubildende wissen.

Dr. Gernot Steinhilper, Rechtsanwalt, RAe Kienitz, Möller & Becker, 30974 Wennigsen

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