PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(43): A-2030 / B-1796 / C-1756

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Forschungsförderung – verliehen von der Hiege-Stiftung, Dotation: 40 000 Euro, an die Arbeitsgruppe von Priv.-Doz. Dr. Alexander Roesch aus der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie des Universitätsklinikums des Saarlandes, Homburg. Die Forscher zeigten, dass manche Melanomzellen eine intrinsische Therapieresistenz besitzen, die sie bereits gegen den Erstkontakt mit Medikamenten schützt. Im Rahmen der gewährten Anschubfinanzierung plant Roesch in Kooperation mit Prof. Dr. Selma Ugurel von der Universitätshautklinik in Würzburg eine genaue Untersuchung und Bewertung der neu identifizierten Resistenzmarker hinsichtlich ihrer Aussagekraft für das Therapieansprechen.

Michael Koss und Berthold Seitz (von links), Foto: DOG/Stefan Zeitz 2013
Michael Koss und Berthold Seitz (von links), Foto: DOG/Stefan Zeitz 2013

Leonhard-Klein-Preis – verliehen von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), Dotation: 15 000 Euro, gestiftet von der Leonhard-Klein-Stiftung, an Priv.-Doz. Dr. Michael Koss, Frankfurt/Los Angeles. Er erhielt die Auszeichnung für die Arbeit „Evaluierung eines portablen minimal invasiven pars plana Vitrektoms zur Diagnostik und Therapie von retinalen Erkrankungen“.

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Katrin Bachelier-Walenta, Foto: Anna Weise
Katrin Bachelier-Walenta, Foto: Anna Weise

Wissenschaftspreis – verliehen anlässlich des 33. Wissenschaftlichen Kongresses des Deutschen Ärztinnenbundes, Dotation: 4 000 Euro, an Dr. med. Katrin Bachelier-Walenta, Oberärztin und Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie an der Klinik für Innere Medizin III Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin der Unikliniken des Saarlandes in Homburg/Saar. Sie beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit dem Titel „Pathognomonische Mikropartikelprofile bei Kardiomyopathien“ mit Erkrankungen des Herzmuskels, die nicht selten tödlich verlaufen. Dabei stellte sich unter anderem heraus, dass diese Mikropartikel bei Frauen signifikant erhöht sind und dass es darüber hinaus ein unterschiedliches Verteilungsmuster bei Frauen und Männern gibt. Da eine frühe Diagnose sehr schwierig ist, wäre ein diesbezüglicher Marker hilfreich.

Förderpreis Palliativmedizin – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Dotation: 5 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. Jan Schildmann, Dr. Sabine Salloch und Prof. Dr. Dr. Jochen Vollmann, Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin, Ruhr-Universität Bochum, sowie Jacinta Tan, University of Swanseas (UK). Ausgezeichnet wurde eine empirisch-ethische Analyse der Entscheidungsfindung bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen. Das internationale Forscherteam hatte in einer veröffentlichten Arbeit dargestellt, dass ärztliche Therapieempfehlungen bei einer fortgeschrittenen Krebserkrankung nicht nur von medizinischen Aspekten, sondern auch von ethisch relevanten Werturteilen der behandelnden Ärzte beeinflusst werden.

Promotionspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie, Dotation: 2 500 Euro, an Dr. Tanja Böhme, Assistenzärztin am Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Dissertation mit dem Titel „Morphologische Graduierung von Karotisstenosen mit Hilfe des B-Flow Ultraschalls und des Farbdopplers: Prospektive Evaluation der Verfahren im Vergleich zur CT-Angiographie und Bewertung des klinischen Nutzens auch in der Kombination mit der hämodynamischen Stenosegradbestimmung“. EB

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