ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2013Deklaration von Helsinki: Studienteilnehmer besser vor Gefahren schützen

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Deklaration von Helsinki: Studienteilnehmer besser vor Gefahren schützen

Dtsch Arztebl 2013; 110(43): A-1995 / B-1763 / C-1727

Klinkhammer, Gisela

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„Wir wollen Teilnehmer von medizinischen Studien besser vor möglichen Gefahren schützen und ihnen im Schadensfall leichter zu ihrem Recht verhelfen.“ Das sagte der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, nach Verabschiedung der revidierten Version der Deklaration von Helsinki durch die 64. Generalversammlung des Weltärztebundes am 19. Oktober im brasilianischen Fortaleza. „Die Deklaration definiert einen besseren Schutz, insbesondere für vulnerable Gruppen, fordert präzisere und spezifischere Anforderungen für Maßnahmen nach Abschluss einer Studie und zieht erstmalig den Aspekt von Kompensationen für Geschädigte mit ein“, berichtete Montgomery. Neu sei auch die Forderung, dass jede medizinische Studie registriert werden sollte und nicht nur klinische Studien.

Frank Ulrich Montgomery zeigte sich mit der Neufassung der Deklaration von Helsinki zufrieden. Foto: dpa
Frank Ulrich Montgomery zeigte sich mit der Neufassung der Deklaration von Helsinki zufrieden. Foto: dpa

Die Bundes­ärzte­kammer hatte den Vorsitz der internationalen Arbeitsgruppe, die mit der Überarbeitung betraut worden war. Die Deklaration von Helsinki ist eines der wichtigsten Dokumente des Weltärztebundes. Sie beschreibt ethische Prinzipien der medizinischen Forschung am Menschen. Im nächsten Jahr wird ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Die revidierte Version der Deklaration ist im englischen Original auf der Internetseite des Weltärztebundes abrufbar (www.wma.net). Kli

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