ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2013Regine Rapp-Engels: Weiterhin Präsidentin des Ärztinnenbundes

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Regine Rapp-Engels: Weiterhin Präsidentin des Ärztinnenbundes

Dtsch Arztebl 2013; 110(43): A-2029 / B-1795 / C-1755

Hibbeler, Birgit

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Der Frauenanteil unter den berufstätigen Ärztinnen und Ärzten liegt bei 44 Prozent. Etwa 62 Prozent der Erstsemester im Studiengang Humanmedizin sind weiblich. Braucht man da überhaupt noch einen Ärztinnenbund?

Für Dr. med. Regine Rapp-Engels (57) ist das keine Frage. Sie ist die neue und alte Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes (DÄB). Anfang Oktober wurde sie im Amt bestätigt. Rapp-Engels findet: Ärztinnen brauchen nach wie vor eine starke Interessenvertretung. „Die Menge an Ärztinnen allein macht es nicht“, sagt sie. In Führungspositionen, aber auch in berufspolitischen Gremien seien die Ärztinnen unterrepräsentiert.

Regine Rapp-Engels, Foto: DÄB
Regine Rapp-Engels, Foto: DÄB
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Noch immer gibt es Unterschiede bei den Karrierechancen von Frauen und Männern. „Das wird vielen jungen Ärztinnen aber erst bewusst, wenn sie in der Facharztweiterbildung sind oder vor der Habilitation stehen“, sagt Rapp-Engels. In ihrer Amtsperiode will sie verstärkt den Nachwuchs ansprechen. „Der neue Vorstand will sich vor allem auch mit der beruflichen Situation von jungen Ärztinnen beschäftigen, um eine neue Generation für die Ziele des Ärztinnenbundes zu begeistern“, kündigt Rapp-Engels an. 2014 wird der DÄB 90 Jahre alt. Als Vizepräsidentinnen stehen Rapp-Engels Prof. Dr. med. Gaby Kaczmarczyk aus Berlin und Dr. med. Christiane Groß aus Wuppertal, zur Seite.

Rapp-Engels ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und lebt in Freiburg. Sie ist als Sozialmedizinerin für die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg tätig. Birgit Hibbeler

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