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Vielen Dank für den Hinweis, dass im Artikel noch deutlicher hätte betont werden können, dass sich die Therapieempfehlungen auf die refraktäre Atemnot und Husten beziehen, so wie von uns in den Zwischenüberschriften und der Einleitung beschrieben.

Die Kollegen unterstützen die Aussage unseres cme-Beitrags, dass die potenziell reversiblen Ursachen für Atemnot und Husten abgeklärt werden müssen, um alle kausalen Therapieoptionen auszuschöpfen. Dazu stehen eine Reihe diagnostischer Maßnahmen zur Verfügung. Eine umfassende Differenzialdiagnostik sehen wir im Kompetenzbereich der federführenden Fachdisziplin (zum Beispiel Onkologie, Pneumologie) liegend und haben uns deshalb auf eine exemplarische Auswahl an Diagnostik aus Sicht der Palliativmedizin beschränkt. Hier ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen in Anerkennung der jeweiligen Fachkompetenz wichtig und aus unserer Erfahrung auch gute Tradition in der Palliativmedizin – ganz im Sinne des „interdisziplinären Behandlungsansatzes“.

Spezifische lokale Behandlungsoptionen, wie die angesprochene Strahlentherapie oder auch Bronchoskopie gehören zu den krankheitsspezifischen Optionen, die bei der refraktären Atemnot entweder bereits ausgeschöpft oder nicht indiziert sein sollten.

Wie in den Abschnitten „Anamnese und Einschätzung“ sowie „Allgemeinmaßnahmen“ ausführlich erläutert sind die unterschiedlichen Aspekte der Kommunikation mit dem Patienten und seinen Angehörigen ein wesentlicher Bestandteil der Begleitung von Patienten mit refraktärer Atemnot, begonnen beim Zuhören, der Frage nach psychischen Belastungen von Patient und Angehörigen über das Aufzeigen der Möglichkeiten mit Atemnot umzugehen bis zur Erstellung und Erklärung eines Notfallplans. Der Hinweis auf vorausschauende Kommunikation ist hilfreich, soweit absehbar ist, dass der Patient Atemnot entwickeln wird.

DOI: 10.3238/arztebl.2013.0753b

Prof. Dr. med. Claudia Bausewein PhD MSc

Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin

Klinikum der Universität München

claudia.bausewein@med.uni-muenchen.de

Dr. med. Steffen Simon MSc

Zentrum für Palliativmedizin

Universitätsklinikum Köln

Interessenkonflikt

Prof. Bausewein wurde für ein von ihr initiiertes Forschungsvorhaben unterstützt von den National Institutes of Health Research (NIHR) und von Cicely Saunders International. Für die Vorbereitung von wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen erhielt sie Honorare vom Verein zur Förderung der Lungen- und Tuberkuloseheilkunde, der Evangelischen Lungenklinik Berlin und dem Bildungszentrum für Gesundheitsberufe mit Ärzteakademie, Hamburg. Sie bekam Erstattung für Teilnahmegebühren für Kongresse, sowie Reise- und Übernachtungskosten von der European Association for Palliative Care, der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie.

Dr. Simon erhielt Forschungsgelder für ein von ihm initiiertes
Forschungsvorhaben von TEVA.

1.
Bausewein C, Simon ST: Shortness of breath and cough in patients in palliative care. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(33–34): 563–72 VOLLTEXT
1.Bausewein C, Simon ST: Shortness of breath and cough in patients in palliative care. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(33–34): 563–72 VOLLTEXT

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