ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2013Fahrlässige Tötung: Die Verantwortung des Chefs
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Zu Recht wird am Ende des Artikels mittels Zitat gefordert, „ . . .

Fehlervermeidung erfordert eine Fehlerkultur – Reflexion des eigenen Handelns, Risikobewusstsein, Courage und Teamarbeit“.

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Wie passt es in dieses Bild, dass der verantwortliche (!) Chefarzt von einem „unverständlichen Fehler des PJlers“ spricht und in keinem der zahlreichen Artikel auch nur ansatzweise das Gefühl aufkommt, hier wäre tatsächlich eine verantwortungsbewusste und vorbildhafte Leitung gegeben. Wo war das „vor den eigenen Mitarbeitern stehen“ zu vernehmen mit Verantwortungsübernahme auch in maximal schwierigen Situationen? Welcher Praxisinhaber, Selbstständiger, Handwerksmeister oder leitender Angestellter lässt seinen schwächsten Mitarbeiter (auch bei selbst verschuldetem Fehler) derart im Regen stehen? Wieso war und ist es bis heute dem Chefarzt nicht möglich, offen zu signalisieren, hier sind in der Gesamtheit Fehler gemacht worden? Das wäre für alle Beteiligten und Betroffenen ein wichtiges Zeichen gewesen. Die Wahrheit ist immer zumutbar . . .

Dr. med. Hannes Krehmeier, 33649 Bielefeld

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