MEDIZIN: cme

Das fiebernde Kind

Diagnostisches Vorgehen und Behandlung

The febrile child: diagnosis and treatment

Dtsch Arztebl Int 2013; 110(45): 764-74; DOI: 10.3238/arztebl.2013.0764

Niehues, Tim

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Hintergrund: Fieber ist Grund für 70 % aller Beratungen beim Kinder- oder Hausarzt. Fieber ohne erkennbare Ursache (< 7 Tage Dauer) und Fieber unklarer Genese (≥ 7 Tage; sogenanntes „fever of unknown origin“, FUO) stellen besondere Herausforderungen dar.

Methodik: Selektive Literatursuche mit dem Begriff „pediatric fever management“ und Berücksichtigung von Metaanalysen/systematischen Reviews.

Ergebnisse: Im Zentrum der Diagnostik steht die körperliche Untersuchung durch einen mit Kindern und Jugendlichen erfahrenen Arzt. Die Inzidenz schwerer bakterieller Infektionen (SBI) liegt bei etwa 0,5–1 % (Kleinkinder, ältere Säuglinge) beziehungsweise 5 % (Säuglinge ≤ 3 Monate) bis 10 % (Neugeborene). Die Letalität bei Neugeborenen beträgt circa 10 %. Starke Warnzeichen für SBI sind das Ausmaß der elterlichen Sorge und der Instinkt des Klinikers. Weitere Hinweise beruhen auf Zyanose, Tachypnoe, schlechter peripherer Durchblutung, Petechien und einer rektal ermittelten Temperatur > 40 °C. Der Einsatz von Antipyretika beschränkt sich auf spezielle Situationen. Beim FUO sind in > 40 % der Fälle Infektionen die Ursache, in > 30 % bleibt die Genese ungeklärt.

Schlussfolgerung: Von zentraler Bedeutung sind die meist wiederholte körperliche Untersuchung und die Aufklärung über Warnzeichen für SBI. Forschungsbedarf besteht auf dem Gebiet der Diagnosetests und der Entwicklung neuer Impfstoffe.

LNSLNS

Ein Großteil aller Vorstellungen beim Kinderarzt und Hausarzt erfolgt nach Schätzungen aufgrund von Fieber. In circa 70 % aller wahrgenommenen Termine beim Hausarzt wird wegen uncharakteristischen Fiebers beraten (1). Das Auftreten von Fieber bei einem Kind löst bei Eltern, aber zum Teil auch bei den behandelnden Ärzten, große Sorge aus (2, e1, e2).

Fieber wird definiert als eine rektale Temperatur über 38 °C. Fieber entsteht dadurch, dass der Sollwert der Körpertemperatur im Hypothalamus ähnlich einem Thermostaten nach oben reguliert wird (Grafik 1). Auslöser für diese Hochregulation des Thermostats sind Pyrogene. Pyrogene können exogen oder endogen entstehen. Die Grundlagen der Zusammensetzung und Erkennung von Pyrogenen sind in den letzten Jahren aufgeklärt worden: Molekulare Muster auf Oberflächen oder Bestandteile von Bakterien (pathogen-associated molecular patterns, PAMP, zum Beispiel Lipopolysaccharid), zerstörte Zellen und deren Bestandteile oder Kristalle (damage-associated molecular pattern, DAMP) führen zu einer Aktivierung von Makrophagen und Zellen des retikuloendothelialen Systems und Sekretion von Interleukin-1β (IL-1β). Das Schlüsselzytokin der Entzündungskaskade IL-1β agiert ähnlich einem Hormon, indem es im Hypothalamus Endothelzellen zur Produktion von Prostaglandin E2 (PGE2) anregt. PGE2 führt zu einer Sollwertverstellung von zum Beispiel normalerweise 37 °C auf 40 °C. Der Körper produziert Wärme und erhöht dann aktiv die Kerntemperatur. Dies geschieht durch Aktivierung des Sympathikus (Vasokonstriktion der Hautgefäße und verminderte Wärmeabgabe, Hemmung des Schwitzens), Aktivierung des Stoffwechsels (zum Beispiel braunes Fettgewebe) und Muskelzittern (3, 4). Nur für die Erzeugung und Aufrechterhaltung von Fieber steigert der Körper seinen Energiebedarf um 20 % (durch Erhöhung der Körpertemperatur um 2–3 °C) (5).

An verschiedenen Stellen kann durch den Arzt eingegriffen werden
An verschiedenen Stellen kann durch den Arzt eingegriffen werden
Grafik 1
An verschiedenen Stellen kann durch den Arzt eingegriffen werden

Die Tatsachen, dass Fieber durch die Evolution hindurch hoch konserviert ist und dass Fieber durch das zentrale Nervensystem (ZNS) sehr eng reguliert wird, sprechen dafür, dass die Temperaturerhöhung einen Überlebensvorteil darstellt. Eine Erhöhung der Temperatur führt zur Hemmung der Replikation von Bakterien und Viren und eine positive Beeinflussung auf die Immunität gegen Erreger ist denkbar, wenn auch bisher nicht gut belegt (6).

Aufgrund der Physiologie ist die Temperatur in den frühen Morgenstunden am niedrigsten und am höchsten in den frühen Abendstunden. Sie variiert um 0,5 °C mittlere Amplitude (7). Darüber hinaus variiert die normale Körpertemperatur mit dem Alter (Säuglinge haben eine um circa 0,5 °C höhere Temperatur als Kinder und Erwachsene), mit dem Aktivitätslevel und dem Menstruationszyklus bei Mädchen (3).

Lernziele:

Der Leser soll nach Studium dieses Beitrages

  • die wichtigsten Schritte benennen, die beim diagnostischen Vorgehen zu berücksichtigen sind, und das Vorgehen je nach Alter des Kindes variieren können
  • wissen, welche fiebernden Kinder ein erhöhtes Risiko für schwere bakterielle Infektionen haben und Antibiotika kritisch/rational einsetzen
  • Argumente pro und contra Antipyretika kennen und die Indikation für deren Einsatz stellen können.

Methodik

Es wurde eine selektive Literaturrecherche in PubMed durchgeführt mit dem Stichwort „pediatric fever management“ und Limitationen „Review“, „controlled trial“, „human“, „< 18 years of age“, „publication < 5 years“, „systematic review“, „Cochrane analysis“, Stichtag 29. 8. 2013. Ein besonderer Wert wurde auf Metaanalysen oder systematische Reviews gelegt, die nach den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin erstellt worden sind. Darüber hinaus wurden Lehrbücher der Pädiatrie und spezifische Lehrbücher über Fieber herangezogen (810). In diesen Kapiteln und Arbeiten wurde nach Querverweisen und Zitaten gesucht. Case-Reports wurden nicht berücksichtigt. Mit dem Stichwort Fieber wurde eine Suche der AWMF-Seite durchgeführt, Stichtag 29. 8. 2013. Hierbei wurde lediglich die Leitlinie Fieber unbekannter Ursache der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie, GKJR, identifiziert (11). Die Up-To-Date-Datenbank wurde abgefragt, Stichtag 29. 8. 2013.

Fiebermessung

Die rektale Temperaturmessung wird als Goldstandard angesehen. Die Überlegenheit gegenüber anderen Messmethoden wurde in systematischen Reviews (5, e3e5) belegt. Die Ohrtemperaturmessung ist schneller, leichter zu handhaben, kostengünstiger (weniger Zeitaufwand für Pflege) und angenehmer für die Kinder, aber die Sensitivität ist unzureichend (12). Bei speziellen Kollektiven (zum Beispiel Onkologie) kann die Ohrtemperaturmessung nach guter Säuberung des Ohrs eingesetzt werden. Die NICE-Leitlinie aus Großbritannien (13) und die Leitlinien der italienischen Gesellschaft für Pädiatrie (14, e6) empfehlen zwar bei Neugeborenen die axilläre Messung mit einem digitalen Thermometer, insbesondere bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern ist aber die zuverlässigste Methode anzuwenden, das heißt die rektale Messung.

Vorgehen in drei Schritten

Eine Leitlinie zum Vorgehen für das fiebernde Kind existiert in Deutschland nicht. Der in Grafik 2 dargestellte Algorithmus stellt eine mögliche Vorgehensweise dar. Er beruht auf den Empfehlungen des Autors.

Vorgehen beim fiebernden Kind
Vorgehen beim fiebernden Kind
Grafik 2
Vorgehen beim fiebernden Kind

1. Schritt: Ursachensuche (Anamnese und körperliche Untersuchung)

  • Die körperliche Untersuchung bleibt das Hauptwerkzeug eines jeden Arztes, um die Ursache des Fiebers zu erkennen.
  • Dauer und Fiebermuster sind zu dokumentieren.
  • Seit wann und wie hoch ist das Fieber maximal?
  • Gibt es tageszeitliche Abhängigkeiten?
  • Sind Begleitsymptome vorhanden (Durchfall, Ausschlag, Husten, Schmerzen)?
  • Handelt es sich um ein Fieber, das schon länger als eine Woche anhält und dessen Genese unklar bleibt? Ist dies der Fall, so handelt es sich um Fieber unklarer Genese (fever of unknown origin, [FUO]).

Für das weitere Vorgehen ist die Anamnese in Bezug auf Alter und das Vorhandensein von signifikanten Vorerkrankungen entscheidend:

Neugeborene und Kinder mit folgenden Einschränkungen haben eine dreifach erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine schwere bakterielle Infektion (SBI) (15, e7):

  • erworbene Immundefekte (zum Beispiel immunsuppressive Therapie bei entzündlicher Darm- oder Gelenkerkrankung)
  • angeborene Immundefekterkrankungen (zum Beispiel Antikörpermangel)
  • Milzverlust (zum Beispiel nach Verkehrsunfall)
  • hämatologische Erkrankungen und Einschränkung der Milzfunktion (zum Beispiel Sichelzellanämie)
  • liegende zentralvenöse Kathetern für parenterale Ernährung oder Chemotherapie
  • angeborene Herzerkrankungen (zum Beispiel Klappenvitien)
  • bösartige Erkrankungen (zum Beispiel Leukämien).

Bei der körperlichen Untersuchung des Kindes werden insbesondere zwei Fragen beantwortet (Grafik 3):

Auswahl klinisch relevanter Befunde, die bei körperlicher Untersuchung eines fiebernden Kindes erhoben werden können
Auswahl klinisch relevanter Befunde, die bei körperlicher Untersuchung eines fiebernden Kindes erhoben werden können
Grafik 3
Auswahl klinisch relevanter Befunde, die bei körperlicher Untersuchung eines fiebernden Kindes erhoben werden können
  • Ist der Zustand des Kindes auffällig?

Hier sollte die Atmung, der Puls und der Blutdruck überprüft werden. Das Verhalten, das Bewusstsein und die Reaktion auf Reize in Augenschein genommen werden, ebenso wie die Hautfarbe und der Hautturgor.

  • Lässt sich ein Herd für das Fieber finden?

Hierzu sollte der Rachen und die Ohren inspiziert werden und eine Auskultation der Lunge und des Herzens erfolgen. Wenn das Kind Anzeichen von Schmerzen zeigt, sollten diese lokalisiert werden.

Die Möglichkeit, Kinder wiederholt in kürzeren Abständen körperlich durch den gleichen Arzt und eventuell mehrere Ärzte untersuchen zu lassen, kann ein wesentliches Argument für die stationäre Aufnahme eines Kindes sein, das krank erscheint und persistierendes Fieber ohne primär erkennbare Ursache hat.

2. Schritt: Kritische Einschätzung des Kindes und Entscheidung über weiteres Vorgehen (stationäre Aufnahme oder ambulant)

Zunächst wird die Körpertemperatur noch einmal genau gemessen, um auszuschließen, dass zum Beispiel zu warme Kleidung des Kindes für die hohe Temperatur verantwortlich ist. Bleibt die nachfolgende Untersuchung ohne Befund, stellt dies für jeden Kinderarzt eine besondere Herausforderung dar (16). Das Wichtigste für die Entscheidung über die weitere Behandlung, ob diese ambulant oder stationär erfolgen soll, bleibt der Gesamteindruck des Arztes.

In den allermeisten Fällen erscheinen fiebernde Kinder wenig beeinträchtigt, und es kann ein ambulantes Vorgehen ohne Blutabnahme gewählt werden, nachdem das Kind auf signifikante Infektionen der unteren und oberen Atemwege und eine Appendizitis untersucht worden ist sowie eine Meningitis klinisch ausgeschlossen worden ist. Cave: Meningitiszeichen < 15 Monate unzuverlässig.

Es wird ein Urinbefund erhoben und das Kind unbedingt innerhalb von ein bis zwei Tagen reevaluiert. Eine intensive Aufklärung der Eltern ist sehr wichtig, um sie für Warnzeichen zu sensibilisieren und unnötige Arztbesuche und Medikamentengaben (Antibiotika) zu vermeiden. Erscheint das Kind doch stärker beeinträchtigt und hat auffällige Untersuchungsbefunde (verlängerte Rekapillarisierungszeit ≥ 3 Sekunden, Zyanose, Somnolenz, Dyspnoe, Schwellungen, Dehydratation, Oligurie, Meningismus, Bewegungseinschränkung, zum Beispiel nicht mehr laufen, Krampfanfall, Erbrechen), oder es bestehen andere Risikofaktoren (Kasten), so ist eine stationäre Aufnahme notwendig.

Risikofaktoren für eine schwere bakterielle Infektion (SBI)
Risikofaktoren für eine schwere bakterielle Infektion (SBI)
Kasten
Risikofaktoren für eine schwere bakterielle Infektion (SBI)

3. Schritt: Reevaluation und gegebenenfalls spezifische Labor- und apparative Diagnostik

Ambulant geführte, weiter fiebernde Kinder werden reevaluiert, um den Verlauf zu beurteilen, gegebenenfalls auch um neue Befunde zu erheben. Stationär wird eine Diagnostik eingeleitet: erneuter Urinbefund, Differenzialblutbild, C-reaktives Protein (CRP) und gegebenenfalls eine Röntgenaufnahme des Thorax, um unter anderem Infiltrate, Ergüsse oder vergrößerte Hilus-Lymphknoten erkennen zu können. Ziel der Diagnostik ist es, den Erreger zu identifizieren, daher sollten anaerobe als auch aerobe Kulturen von Blut und Urin angelegt werden. Je nach klinischem Erscheinungsbild des Kindes kann zusätzlich der Liquor untersucht werden. So lange die Kinder schwer krank erscheinen, ist es sinnvoll, eine Pulsoxymetrie durchzuführen.

Bei Früh- und Neugeborenen sind klinische Hinweise auf eine Sepsis sehr unspezifisch und können weitgehend fehlen. Daher wird die Bestimmung von Interleukin-6 (IL6) inzwischen als Routineuntersuchung auf pädiatrischen Intensivstationen eingesetzt, um bei Früh- und Neugeborenen an weitere Hinweise innerhalb der ersten 24 Stunden der Symptomatik zu gelangen (17). Hier sollte zeitnah reagiert werden, damit bei verdächtigen Befunden sofort Antibiotika eingesetzt werden können. Die Untersuchung des Procalcitonin-Wertes im Blut (PCT) ist ein teurer Labortest (CRP: < 2 €/Untersuchung versus PCT > 20 €/Untersuchung). Ob die PCT-Messung möglicherweise etwas sensitiver als das CRP ist, um eine bakterielle Infektion vorherzusagen, wird kontrovers diskutiert (18, e8e10). Die derzeit beste Methode zum Erregernachweis bleibt die Kultivierung von Erregern aus dem Blut. Kulturen sind bei antibiotischer Vorbehandlung meist nutzlos, brauchen viel Zeit und stellen für Viren keine klinische Routine dar. Dies macht die neuen, allerdings noch sehr teuren Verfahren der Multiplex-Polymerasekettenreaktion (PCR) (300 €/Test) sehr attraktiv, um schneller und breiter Erreger suchen zu können (19, e11). Im ambulanten Bereich sowie außerhalb von Intensivstationen erscheint ein isolierter oder kombinierter Einsatz der Labortests der Werte von IL-6, IL-8, Procalcitonin und Multiplex-PCR bisher nicht notwendig und deshalb nicht gerechtfertigt.

Besondere Herausforderung: Ursache unbekannt

Das Vorgehen und die Behandlung bei Fieber unklarer Ursache sind altersabhängig (Tabelle 1).

Infektionen ohne erkennbare Ursache bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern
Infektionen ohne erkennbare Ursache bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern
Tabelle 1
Infektionen ohne erkennbare Ursache bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern

Neugeborene – Gefürchtet ist die Sepsis des Neugeborenen, weil sie zum Tod oder zu Defektheilung (ZNS) mit zum Beispiel langfristiger mentaler Retardierung führen kann. Die Mortalität beträgt bei Früh- und Neugeborenen bis zu 10–16 % (20, 21). Die Häufigkeit in der Blutkultur nachgewiesener bakterieller Infektionen in den ersten drei Lebenstagen liegt für reife Neugeborene bei 1/1 000, bei 19/1 000 für Lebendgeborene < 1 500 g. (9). Die Anamnese ist entscheidend:

  • Gab es bei der Mutter Fieber, positive Abstriche oder einen vorzeitigen Blasensprung?
  • Liegt Frühgeburtlichkeit vor?

Fieber ist bei Neugeborenen eine Seltenheit, eher sind die Kinder sogar hypotherm. Bei fiebernden Neugeborenen ist bei 10 % der Fälle mit einer schweren bakteriellen Infektion (SBI) zu rechnen (Tabelle 1) (e12, e13). Für den behandelnden Arzt ist es schwierig, dem Neugeborenen eine Sepsis anzusehen, typische Zeichen wie Trinkschwäche, muskuläre Hypotonie und Veränderungen der Hautfarbe (zum Beispiel grau-blass) können fehlen. Besteht auch nur der geringste Verdacht auf eine Neugeboreneninfektion, so ist das Kind stationär aufzunehmen und eine Sepsisdiagnostik (Blutbild, Differenzialblutbild, CRP, Interleukin 6 [IL6], Säure-Basen-Haushalt [SBH], Urinbefund) durchzuführen. Blut, Urin, Liquor und gegebenenfalls Stuhl sind zu kultivieren, und eine empirische, intravenöse Behandlung ist einzuleiten.

Kinder zwischen einem Monat und drei Monaten – Die Wahrscheinlichkeit für eine SBI sinkt in dieser Altersgruppe (circa 5 % der Kinder) (e14). In dieser Altersgruppe herrschen viral bedingte Erkrankungen vor, im Winter Respiratory-Syncitial-Virus (RSV) und Influenzaviren, im Sommer und Herbst Enteroviren. Häufig sind Harnwegsinfektionen (Prävalenz 2–20 % je nach Geschlecht/Zustand nach Zirkumzision) (22). Erscheint der Säugling krank, so ist eine stationäre Aufnahme und sofortige parenterale intravenöse Antibiotikagabe notwendig mit zum Beispiel Ceftriaxon oder Cefotaxim (23) (Tabelle 1).

Alter 3 Monate bis 36 Monate – Es überwiegen bei weitem virale Infektionen. Die Rate an SBI liegt bei < 0,5–1 % (9, e15). Das Erregerspektrum ist ähnlich wie das im Alter von ein bis drei Monaten, mit Ausnahme der perinatal erworbenen Infektionen. Eine zunehmende Anzahl von Kindern ist gegen Haemophilus-influenza-Typ-b (Hib) und Pneumokokken geimpft, die Inzidenz dieser Erreger bei invasiven Infektionen konnte um etwa 30 (Pneumokokken) bis 90 % (Hib) reduziert werden (e16, e17).

Besondere Herausforderung – Fieber hält > 7 Tage an: Fieber unklarer Genese (FUO)

Das Vorgehen bei Fieber unklarer Genese ist in einer Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin (DGKJ), der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) und der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) gemeinsam festgelegt (11). Eine präzise und detaillierte Anamnese und wiederholte körperliche Untersuchungen sind wesentlich effizienter als ausufernde Labor- und apparative Untersuchungen. Bei der Anamnese sind Familienanamnese, Tierkontakt, Reisen, Gebrauch von Antibiotika, frühere Operationen und Dauermedikationen systematisch abzufragen. Ein wiederholtes Befragen von Patient und Eltern ist bei FUO unvermeidlich. Unterlagen von früheren stationären Aufenthalten oder anderen medizinischen Kontakten sind unbedingt einzuholen. Nur sehr selten sind invasive Methoden wie Laparotomie (zum Beispiel Verdacht auf Appendizitis), Laparoskopie oder Biopsie notwendig. Kürzlich wurden 18 Studien zu Kindern mit FUO (n = 1 638) in einem systematischen Review analysiert (Tabelle 2) (24).

Ursachen von Fieber unklarer Genese
Ursachen von Fieber unklarer Genese
Tabelle 2
Ursachen von Fieber unklarer Genese

In etwa 10–30 % der Fälle gelingt es nicht, das Fieber einer konkreten Ursache zuzuordnen, bei den meisten dieser Kinder kommt es unter symptomatischer Behandlung zu einer komplikationslosen Entfieberung (9, 24, e18). Eine empirische antibiotische Therapie (nach Durchführung von Blutkulturen, Abstrichen etc.) ist bei Hinweis auf eine systemisch verlaufende bakterielle Infektion indiziert, bevor das Kind größeren Schaden nimmt. Eine empirische Steroidtherapie ist solange wie möglich zu vermeiden, und ist erst bei Verdacht auf eine autoimmunologische Erkrankung nach wochenlangen Verläufen und sicherem Ausschluss einer malignen Erkrankung angezeigt.

Aufklärung und Beratung über den Verzicht auf Antipyretika

Für Eltern stellt Fieber oft nicht ein Symptom, sondern die eigentliche und besorgniserregende Erkrankung dar. Daher ist eine kontinuierliche Aufklärung von Eltern und medizinischem Personal (Arzthelfer/innen, Schwestern, Ärzte) über Fieber sinnvoll. Ziel der Beratung von Eltern ist, dass unter engmaschiger Beobachtung mehr auf Zeichen einer schweren Erkrankung geachtet wird (zum Beispiel Atmung, Haut, Verhalten und Bewusstseinszustand des Kindes) als auf die Normalisierung der Körpertemperatur. Inzwischen wird ein routinemäßiger Einsatz von Antipyretika in Deutschland, England, den USA und Italien bei Fieber und anderweitig unauffälligen Kindern nicht mehr empfohlen (13, 14, 25, 26, e6).

Eine Verbesserung des Befindens des Kindes kann in der Erfahrung des Autors auch ohne Einsatz von Antipyretika durch eine ausreichende enterale Flüssigkeitszufuhr (50–80 mL/kg Körpergewicht) oder parenteraler Zufuhr von Kochsalz- oder Glukoselösung, (bei Kindern < 1. Lebensjahr etwa 100 mL/kg Körpergewicht, Neugeborene bis 200 mL/kg Körpergewicht) erreicht werden. Zusätzlich sind pro °C 10–15 % Flüssigkeitsverlust einzurechnen (zum Beispiel um 30 % erhöhter Bedarf bei Kind mit 40 °C) (27).

Limitierter Einsatz von Antipyretika

Antipyretika werden nur noch eingesetzt (25, 28), wenn das Kind

  • stark beeinträchtigt ist
  • sehr hohes Fieber hat (≥ 40 °C)
  • nur noch sehr wenig Flüssigkeit zu sich nimmt
  • sich in einer speziellen Situationen befindet (Schock, Erkrankungen mit erhöhtem Energieumsatz, zum Beispiel chronische Herz- und Lungenerkrankung, akuter Schlaganfall oder Bronchiolitis).

Antipyretika werden nach Gewicht und nicht nach Alter dosiert, sie werden an einem sicheren Ort aufbewahrt. Sowohl Paracetamol als auch Ibuprofen sind in Bezug auf die Reduktion des Fiebers nach einmaliger Gabe effektiver als Placebo (e19, e20).

Erste Wahl unter den Antipyretika ist das Paracetamol aufgrund der langen Erfahrung mit der Sicherheit dieses Medikamentes. Paracetamol wird in einer Dosierung von 10–15 mg/kg/Dosis alle vier bis sechs Stunden oral verabreicht. Es wirkt innerhalb von 30–60 Minuten. Es kann sowohl rektal, oral oder intravenös verabreicht werden. Rektalverabreichung ist sinnvoll bei Erbrechen oder eingetrübtem Kind, i.-v.-Gaben sind sinnvoll bei Notwendigkeit eines schnelleren Anflutens im ZNS, zum Beispiel intra- oder perioperativ (bei Indikation als Analgetikum). Bei adäquater Dosierung ist Paracetamol fast ohne Nebenwirkungen, die Beschreibung der Hepatoxizität beschränkt sich auf wenige Einzelberichte (29). Eine Überdosierung in akzidenteller Weise oder in suizidaler Absicht kann dagegen tödlich sein. Paracetamol ist mit der Entstehung von Asthma assoziiert worden, eine Kausalität ist nicht belegt und der Zusammenhang wird kontrovers diskutiert (30).

Die Dosierung von Ibuprofen beträgt 10 mg/kg Körpergewicht alle sechs Stunden, die maximale Tagesdosis ist 40 mg/kg. Der Haupteffekt wird nach drei bis vier Stunden erreicht, er hält nur etwas länger als beim Paracetamol – nicht vier bis sechs sondern sechs bis acht Stunden – an. Es gibt keine Evidenz, dass Ibuprofen dem Paracetamol signifikant überlegen ist (3, 25, 31, e21, e22). An Nebenwirkungen gibt es Berichte von Einzelfällen mit Gastritis und Magen- und Duodenalulzera (32) unter Ibuprofen und Nephrotoxizität (33) (Vorsicht bei Dehydratation oder Kindern mit komplexen medizinischen Erkrankungen!).

Physikalische Maßnahmen bedeuten Zuwendung für das Kind, zweifellos trägt dies zur subjektiven Linderung der Beschwerden bei. Äußere Kühlung durch Eisbäder oder Wadenwickel sind alleine (ohne Antipyretika) nicht sinnvoll, da die Vasokonstriktion verstärkt und dem thermoregulatorischen Zentrum signalisiert wird Wärme zu produzieren. Dies hätte zur Folge, dass noch mehr Energie verbraucht wird (4, 27, e23). Dagegen ist bei der Hyperthermie (definiert als > 41 °C, zum Beispiel bei Hitzeschlag) der Sollwert im Hypothalamus nicht verstellt, hier kann dann eine externe Kühlung von Kindern mit Eisbädern/Wadenwickeln tatsächlich effektiv sein.

Fazit

Im Mittelpunkt des diagnostischen Vorgehens steht die meist wiederholte körperliche Untersuchung durch einen mit Kindern und Jugendlichen erfahrenen Arzt. Aufwendige und teure Diagnostik ist sehr selten notwendig. Bei der ambulanten Vorstellung ist die erste und wichtigste Maßnahme, die Aufklärung der Eltern, dass Fieber dem Kind meist mehr nutzt als schadet. Antipyretika sind nur in ausgewählten Situationen sinnvoll. Fieber ohne erkennbare Ursache und unklarer Genese stellen besondere Herausforderungen dar, bei denen spezifische Diagnostik und eine zügige Therapie notwendig sein können, gegebenenfalls bei stationärer Aufnahme.

Danksagung
Der Autor dankt Andrea Groth für die exzellente Hilfe bei der Erstellung des Manuskriptes und Herrn Prof. Dr. Michael Weiß (Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Kliniken der Stadt Köln gGmbH) für die kritische Durchsicht des Manuskriptes.

Interessenkonflikt
Prof. Niehues erhielt Honorare für Beratertätigkeiten von Wyeth. Des Weiteren bekam er Erstattung von Teilnahmegebühren, Reise- und Übernachtungskosten und Honorare für Vorträge von: Abbott, Baxter, Novartis, Pfizer, Bristol Myers Squibb, ZLB Behring, Octapharma und Glaxo SmithKline. Für ein vom ihm initiiertes Forschungsvorhaben erhielt er Gelder von Glaxo SmithKline.

Manuskriptdaten
eingereicht: 28. 3. 2013, revidierte Fassung angenommen: 10. 9. 2013

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Tim Niehues
HELIOS Klinikum Krefeld
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Lutherplatz 40, 47805 Krefeld
tim.niehues@helios-kliniken.de

Zitierweise
Niehues T: The febrile child: diagnosis and treatment. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(45): 764–74. DOI: 10.3238/arztebl.2013.0764

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit4513

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, HELIOS Klinikum Krefeld: Prof. Dr. med. Niehues
An verschiedenen Stellen kann durch den Arzt eingegriffen werden
An verschiedenen Stellen kann durch den Arzt eingegriffen werden
Grafik 1
An verschiedenen Stellen kann durch den Arzt eingegriffen werden
Vorgehen beim fiebernden Kind
Vorgehen beim fiebernden Kind
Grafik 2
Vorgehen beim fiebernden Kind
Auswahl klinisch relevanter Befunde, die bei körperlicher Untersuchung eines fiebernden Kindes erhoben werden können
Auswahl klinisch relevanter Befunde, die bei körperlicher Untersuchung eines fiebernden Kindes erhoben werden können
Grafik 3
Auswahl klinisch relevanter Befunde, die bei körperlicher Untersuchung eines fiebernden Kindes erhoben werden können
Risikofaktoren für eine schwere bakterielle Infektion (SBI)
Risikofaktoren für eine schwere bakterielle Infektion (SBI)
Kasten
Risikofaktoren für eine schwere bakterielle Infektion (SBI)
Infektionen ohne erkennbare Ursache bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern
Infektionen ohne erkennbare Ursache bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern
Tabelle 1
Infektionen ohne erkennbare Ursache bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern
Ursachen von Fieber unklarer Genese
Ursachen von Fieber unklarer Genese
Tabelle 2
Ursachen von Fieber unklarer Genese
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