PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(45): A-2148 / B-1894 / C-1844

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Apherese-Innovationspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie, Dotation: 3 000 Euro, gestiftet von der Hans-und-Marlies-Stock-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Die Auszeichnung erhielt Dr. Gerhard Pütz, Chemiker am Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin des Universitätsklinikums Freiburg, für die CARL-Pilotstudie. Bei der CARL-Therapie (Controlled Application and Removal of Liposomal therapeutics) werden überschüssige Chemotherapie-Wirkstoffe, verpackt in Liposomen, nach einer bestimmten Einwirkzeit durch eine Apherese aus dem Körper eines Krebspatienten entfernt. So können Schäden in gesundem Gewebe minimiert werden. Die Apherese hat praktisch keine Nebenwirkungen.

Oscar-Gans-Förderpreise – verliehen von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, Dotation: je 5 000 Euro, gestiftet von dem Galderma Förderkreis, an: Dr. med. Leopold Größer, (Universitäts-Hautklinik Regensburg) für seine Arbeit „Postcytic HRAS and KRAS mutations cause nevus sebaceous and Schimmelpenning syndrome“, Dr. med. Anca Sindrilarz (Universitäts-Hautklinik Ulm) für ihre Publikation zum Thema „An unrestrained proinflammatory M1 macrophage population induced by iron impairs wound heal-ing in humans and mice“ und Dr. med. Christina Zielinski (Universitäts-Hautklinik Charité Berlin) für die Arbeit „Pathogen-induced human TH17 cells produce IFN-y or IL 10 and are regulated by IL-1ß“.

Christian W. Hamm, Dennis Wolf, Uwe Zeymer und Carsten W. Israel (von links). Foto: DGK/Thomas Haus
Christian W. Hamm, Dennis Wolf, Uwe Zeymer und Carsten W. Israel (von links). Foto: DGK/Thomas Haus
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Inge-Edler-Forschungsstipendium – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie an Dr. Dennis Wolf, Universitäts-Herzzentrum Freiburg Bad Krozingen, für sein Forschungsvorhaben zur „Rolle von thrombozytärem TRAF-1 in der Atherothrombose und dem akutem Myokardinfarkt“. Intention der Forschungsarbeit ist es, die Rolle der „Tumor Nekrose Faktor Rezeptor Assoziierten Faktoren“ als potenzielles neues Ziel der therapeutischen Intervention in der Atherothrombose umfassend zu evaluieren. Das Stipendium wurde von AstraZeneca gestiftet und ist mit 25 000 Euro für Sachmittel ausgestattet.

Hermann-Rein-Preis – verliehen von der Gesellschaft für Mikrozirkulation und Vaskuläre Biologie, Dotation: 2 000 Euro, gestiftet von der Firma Servier Deutschland, an Dr. med. Konstantin Stark, München. Er wurde für seine Arbeit „Capillary and arteriolar pericytes attract innate leukocytes exiting through venules and ,instruct‘ them with pattern-recognition and motility programs“ ausgezeichnet. Stark konnte dabei eine neue Rolle von Perizyten bei Entzündungsprozessen in der Gefäßwand zeigen.

Eva Freisinger, Foto: Privat
Eva Freisinger, Foto: Privat

Young Investigator Award – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie, Dotation: 500 Euro, an Dr. med. Eva Freisinger, Assistenzärztin, Department für Kardiologie und Angiologie, Universitätsklinikum Münster. Sie erhielt den Preis für ihr Poster zum Thema „Peripheral Arterial Disease Increases In-hospital Mortality in Patients with Acute Myocardial Infarction – a Nationwide Population-based Analysis“.

UCB-Pharma-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie. Den mit 10 000 Euro dotierten Förderpreis teilen sich in diesem Jahr Priv.-Doz. Dr. Matthias Hoke von der Medizinischen Universität Wien und Dr. Jörn Dopheide von der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Hoke wurde für seine Studie „Ein prognostischer, validierter Risiko Score für das Langzeitüberleben nach Carotis Stenting“ ausgezeichnet. Dopheide erhielt den Preis für seine Arbeit mit dem Titel „Phänotypische Charakterisierung proinflammatorischer Monozyten und dendritischer Zellen bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit“.

Wissenschaftspreis der Stiftung Auge – verliehen von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, Dotation: 5 000 Euro, an Dr. med. Mario Matthaei, Köln, für die Arbeiten zur Fuchs’schen Hornhautdystrophie. Die von Matthaei und Mitarbeitern vorgelegten, hochrangigen Publikationen belegen eindrucksvoll die Entwicklung und Charakterisierung der ersten Mausmodelle zur Fuchs-Dystrophie durch gezielten knock-in von Missense-Mutationen im alpha 2 Collagen VIII (CoI8a2)-Gen. EB

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