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ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/1998Zahlung trotz „Risikoausschluß“

VARIA: Wirtschaft - Versicherungen

Zahlung trotz „Risikoausschluß“

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LNSLNS Geld zurück gibt es unter Umständen auch dann von der Auslands-Reisekrankenversicherung, wenn man vor dem Urlaubsstart schon akut krank war oder an Unfallfolgen laboriert hat. Zur Erinnerung: mit diesem Urteil hatte der Bundesgerichtshof einem Versicherer einen dicken Strich durch das Kleingedruckte gemacht, das die Kostenerstattung gerade für solche Fälle ausschloß. (BGH, Az.: IV ZR 109/93, 2. März 1994)
Die Begründung des Gerichts: Wenn der Versicherer vor Vertragsbeginn auf eine Risikoprüfung (ärztliche Untersuchung des Gesundheitszustandes) verzichtet, erhält er damit nicht automatisch das Recht, sich das Einverständnis mit Risikoausschlüssen (Gründe zur Zahlungsverweigerung) unterschreiben zu lassen. Die Auslands-Reisekrankenversicherung ist wichtig, weil die gesetzlichen Krankenkassen im Ausland gezahlte Behandlungskosten in der Regel nicht erstatten. Nicht nur Operationskosten können tiefe Löcher in das Konto reißen, sondern auch außerplanmäßige Rückflüge, die aus medizinischen Gründen nötig werden. rco
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