ArchivDeutsches Ärzteblatt19/1996Toyota Starlet: Flotter Stadtwagen und Allroundtalent

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Toyota Starlet: Flotter Stadtwagen und Allroundtalent

Seidel, Marc

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LNSLNS Pünktlich zum 25. Geburtstag der Toyota Deutschland GmbH stellt der japanische Konzern den jüngsten Zögling seiner Familie vor – den Starlet. Mit zahlreichen Verbesserungen und einem noch höheren Sicherheitsstandard versucht der weltweit drittgrößte Autohersteller an den Verkaufserfolg der Vorgängermodelle anzuknüpfen.


Flottes Design und gute Motorisierung zeichnen den neuen Kleinen aus, mit dem Toyota vor allem auf preisbewußte, junge Leute und Familien abzielt, welche nach einem Zweitwagen Ausschau halten. Entsprechend sind die Preise: das Grundmodell kostet knapp 20 000 DM, das Einsteigermodell "J" ist bereits für 2 000 DM weniger zu haben.


Verbrauch unter sieben Liter
Der 75 PS (55 kW) starke, drehfreudige Motor ermöglicht ein flottes Vorwärtskommen. Auch auf der Autobahn kann der Starlet mühelos Schritt halten. Dabei geht das 1,4-Liter-Aggregat erfreulich leise zu Werke. Verbesserte Motoraufhängungen und Geräusch-dämmung sorgen dafür, daß selbst bei schneller Fahrweise der Geräuschpegel auf niedrigem Niveau bleibt. Der Verbrauch hält sich mit 6,8 Litern Super bleifrei in Grenzen. Die serienmäßige Servolenkung (außer beim "J"-Modell) und der geringe Wendekreis von 10,20 Metern machen das Manövrieren des Kleinwagens – beispielsweise beim Einparken – zum Kinderspiel. Das Kurvenverhalten ist durchweg gutmütig, die Federung straff und komfortabel. Die Schaltung ist präzise, nur beim Zurückschalten vom fünften in den vierten Gang hakt es manchmal ein wenig. Alternativ ist eine Dreistufen-Automatik lieferbar. Beim Einladen von Getränkekästen und anderen schweren Gegenständen erleichtert die niedrige Ladekante die Arbeit. Der Kofferraum faßt 214 Liter und kann durch Umklappen der asymmetrisch teilbaren Rücksitzbank auf rund 500 Liter vergrößert werden. Das Cockpit gibt sich schlicht, aber funktionell, die Einbauöffnung für das Autoradio könnte etwas höher liegen. Ablagemöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. Das Lenkrad ist griffig, die Huptasten sind hingegen etwas zu klein ausgefallen.
Besonders viel Wert legte Toyota nach eigenen Angaben bei der Entwicklung des neuen Starlet auf die aktive und passive Sicherheit. Die Karosserie verfügt jetzt über einen doppelten Seitenaufprallschutz in den vorderen und einen einfachen in den hinteren Türen. Die Sicherheitslenksäule schluckt im Falle eines Falles sämtliche Energie, Gurtstraffer vorne halten dabei die Insassen fest in ihren Sitzen. Fahrer und Beifahrer-Airbag gehören zur Serienausstattung, außer beim "J", bei dem nur die Fahrerseite mit einem Luftsack ausgestattet ist. Auch ABS wird für den Kleinwagen zu einem Preis von 1 100 DM angeboten.
Das Heck schmückt eine zusätzliche dritte Bremsleuchte. Gegen Langfinger wurde das Fahrzeug mit einer Wegfahrsperre versehen. Der dazugehörende Transponder wurde in den Schlüssel integriert.
Insgesamt macht der neue Starlet einen runden Eindruck. Ein Wagen, dessen Qualitäten vor allem in der Stadt zur Geltung kommen. Die Grundausstattung ist gut. Darüber hinaus läßt sich der Wagen mit Zentralverriegelung, elektrischen Fensterhebern, Klimaanlage (FCKW-frei), verschiedenen MetallicLackierungen sowie Cassettenradio noch weiter aufwerten. Rund 8 000 Stück hofft Toyota 1996 insgesamt an den Kunden bringen zu können, davon etwa 2 000 vom besonders preisgünstigen "J"-Modell. Marc Seidel

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