PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(46): A-2216 / B-1948 / C-1890

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Alzheimer-Forschungspreis – verliehen von der Hans-und-Ilse-Breuer-Stiftung an Prof. Dr. Dieter Edbauer, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Standort München, und Prof. Dr. Michael T. Heneka, Universität Bonn und DZNE, Bonn. Der Preis ist mit insgesamt 100 000 Euro dotiert und wird zwischen den beiden Wissenschaftlern geteilt.

Annelie-Frohn-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP), Dotation: 5 000 Euro, an Niki Vavatzanidis, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sächsisches Cochlear Implant Center, Universitätsklinikum Dresden, für ihre Arbeit zu den neurophysiologischen Grundlagen der frühen Sprachentwicklung von hörgeschädigten Kindern mit einem Cochlea-Implantat. Folgende Preise wurden ebenfalls von der DGPP verliehen: Den KIND-Promotionspreis, Dotation: 1 500 Euro, erhielten Dr. Christoph Deppe, Freiburg, Dr. Laura Mühlenberg, Bonn, und Dr. Nicola Zimmermann, Bochum. Der Atos-Medical-Preis, Dotation: 1 000 Euro, ging an Priv.-Doz. Dr. med. Christopher Bohr, Oberarzt, Klinik für HNO-Heilkunde, Universitätsklinikum Erlangen. Den Karl-Storz-Preis erhielten Priv.-Doz. Dr. Philipp Caffier, Oberarzt, und Prof. Dr. Manfred Gross, Klinikdirektor, Klinik für Audiologie und Phoniatrie, Charité Berlin.

Glaukomforschungspreis – verliehen anlässlich des Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, Dotation: 2 000 Euro, gestiftet vom Bundesverband Auge, an Dr. Stephanie Joachim, Ärztin der Augenklinik am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum. Sie erhält die Auszeichnung für ihre Publikation „Retinal ganglion cell loss is accompanied by antibody depositions and increased levels of microglia after immunization with retinal antigens”, in der sich die Ärztin mit der Erforschung der Entstehungsursachen des grünen Stars beschäftigt.

Anzeige
Martin Grond, Thomas Brandt und Klaus Toyka (von links), Foto: DGN/S. Bratulic
Martin Grond, Thomas Brandt und Klaus Toyka (von links), Foto: DGN/S. Bratulic

Wilhelm-Erb-Gedenkmünze – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie an Prof. Dr. med. Dr. h. c. Thomas Brandt, Leiter des Deutschen Zentrums für Schwindel- und Gleichgewichtsstörungen am Klinikum Großhadern der Universität München, Inhaber der ersten Hertie-Senior-Forschungsprofessur. Die Auszeichnung würdigt das Lebenswerk von Brandt, der als einer der weltweit führenden Wissenschaftler seit den 70er Jahren einen herausragenden Beitrag zur klinischen und experimentellen Erforschung der Physiologie des Schwindels und zur Therapie von Schwindelerkrankungen leistet.

Thomas Reinhard, Foto: Universitätsklinikum Freiburg
Thomas Reinhard, Foto: Universitätsklinikum Freiburg

Medaille d’Or Paul Chibret – verliehen von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft an Prof. Dr. Thomas Reinhard, Ärztlicher Direktor, Universitäts-Augenklinik, Universitätsklinikum Freiburg, für besondere Verdienste um die Augenheilkunde. Die Jury würdigte seine international anerkannte Expertise im Bereich von Hornhauterkrankungen und -transplantationen sowie sein Engagement für den Aufbau der LIONS Hornhautbanken NRW und Baden-Württemberg. Verbunden mit der Auszeichnung ist ein Stipendium von dem Unternehmen Theá Pharma in Höhe von 3 000 Euro für den Aufenthalt eines Mitarbeiters respektive einer Mitarbeiterin des Geehrten an einer französischen Gastklinik.

Paul-Schürmann-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie, Dotation: insgesamt 6 000 Euro, an Oberstabsarzt Dr. med. Christoph Schulze, Westerstede, und Leutnant Sanitätsoffizieranwärter Dr. med. dent. Andreas Max Pabst, Bruchsal. Mit diesem Preis werden wissenschaftliche Arbeiten von besonderer wehrmedizinischer und wehrpharmazeutischer Relevanz gewürdigt.

Walter-Hitzig-Preis – verliehen von der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Immunologie, Dotation: insgesamt 2 000 Euro, an Dr. med. Fabian Hauck, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, von Haunersches Kinderspital München, und Prof. Dr. med. Jana Pachlopnik Schmid, Leitende Ärztin am Universitäts-Kinderspital Zürich. Hauck wurde für seine Arbeit „Primary T-cell immunodeficiency with immunodysregulation caused by autosomal recessive LCK deficiency“ ausgezeichnet und Schmid für ihre Arbeit „Polymerase ɛ1 mutation in a human syndrome with facial dysmorphism, immunodeficiency, livedo, and short stature („FILS syndrome“)“. Bislang sind etwa 200 primäre Immundefekterkrankungen bekannt. Mit ihren Arbeiten beschreiben die Autoren jeweils einen neuen genetisch bedingten Immundefekt. EB

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema