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Den Autoren gebührt ein großes Lob dafür, endlich einen „Knigge“ für optimierte Arztbriefe entworfen zu haben.

Aus der Sicht von niedergelassenen Hausärzten wäre noch zu ergänzen:

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  • Niedergelassene lesen Briefe unter einem erheblichen Zeitdruck. Deswegen sollten wichtige Informationen (Diagnosen/Empfehlungen/Warnungen) strukturiert und klar hervorgehoben werden. Bevorzugt am Anfang des Briefes.
  • Bei Diagnosen sollte die ICD-10- Kodierung angegeben werden.
  • Bei Therapieempfehlungen sollte unbedingt jede Änderung der Medikation begründet werden.
  • Über die genannten Fragen der „Dortmunder Arztbrief-Checkliste“ hinaus sollte der Punkt: „diagnostische Empfehlungen“ eingefügt werden, denn durch die DRG-Orientierung werden bei verkürzten Kranken­haus­auf­enthalten immer häufiger noch unerledigte Fragestellungen in die weitere Betreuung verlagert.
  • Ergänzend zum Arztbrief sollte – zumindest bei problematischen Fällen – in einer kurzen Kontaktaufnahme (Telefon/Fax) mit der weiterbehandelnden Praxis die weitere Betreuung abgesprochen werden.
  • Bei Entlassungen vor dem Wochenende bitte für drei Tage Medikation mitgeben (viele Praxen sind am Freitagnachmittag geschlossen).

Eine weitere Verbesserung der sektorenübergreifenden Kommunikation begrüßen wir sehr und sind gerne zur Mitarbeit bereit.

Dr. med. Uwe Popert, 34119 Kassel

Sektion Versorgung der DEGAM
(Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin)

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