ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2013Masern: Gelebte Geschichte
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. . . Ich gehöre zu der älteren Generation von Kinderärzten – bin seit zwölf Jahren nicht mehr beruflich tätig. Schon während meiner Facharztausbildung im damaligen Kreiskrankenhaus Eisleben und der Uni-Kinderklinik Halle/Wittenberg mussten wir schwer-, schwerstkranke und leider auch sterbende masernerkrankte Kinder behandeln. Wie glücklich waren wir, als Ende der 60er Jahre die Masernimpfung eingeführt würde. Dank der generellen Betreuung aller Kinder in den Mütterberatungen sowie der kinderärztlichen Betreuung in Kinderkrippen und -gärten waren alle Kinder unter Beachtung eventueller Kontraindikationen zweimal gegen Masern geimpft. Masernerkrankungen und die tragischen Todesfälle waren vergessen – wie glücklich waren wir! Wäre das nicht eine Zielstellung auch unter Berücksichtigung neuer veränderter Erkenntnisse?

Dr. Günter Voigt, 06295 Lutherstadt Eisleben

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