ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2013Zielgruppenspezifische Wahl des Impfstoffs bei Grippeimpfung
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Hintergrund: Zielgruppen für die Influenzaimpfung sind vorrangig Senioren, chronisch Kranke, Säuglinge und Kleinkinder. Es werden daher Influenzaimpfstoffe benötigt, die den immunologischen Besonderheiten der unterschiedlichen Risiko- und Altersgruppen entsprechen. Seit einigen Jahren sind Influenzaimpfstoffe mit verbesserter Immunogenität zugelassen, deren Anwendung jedoch wegen der Begrenzung der Unkostenerstattung auf einige wenige Influenzaimpfstoffe beschränkt ist.

Methoden: Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche in der Datenbank Medline.

Ergebnisse: Die Immunogenität der konventionellen inaktivierten Influenza-Spalt- und Untereinheitenimpfstoffe ist nicht optimal, sie kann aber durch Squalen-basierte Adjuvanzsysteme, die Integration der Virusantigene in virosomale Partikel oder durch intradermale Anwendung deutlich verbessert werden. Ein Impfstoff mit dem Adjuvanz MF59 war im Vergleich zu einer trivalenten inaktivierten Vakzine (TIV) bei Senioren mit einem zu 25 % reduzierten Risiko für Hospitalisierung aufgrund einer Influenza oder einer Pneumonie assoziiert. Im Zusammenhang mit dem Adjuvanz ASO3 wurde ein bis zu 17-facher Anstieg von Narkolepsie bei 4- bis 18-Jährigen festgestellt. In einer prospektiven Studie verhinderte ein virosomaler Impfstoff bei geimpften im Vergleich zu ungeimpften Kindern in 88 % der Fälle (2 versus 18/1 000) eine laborbestätigte Influenza. Ein attenuierter Lebendimpfstoff verbesserte bei Kindern im Alter bis zu 7 Jahren die Erkrankungsrate um 48 % (4,2 versus 8,1 %) im Vergleich zu einer TIV.

Schlussfolgerungen: Die neueren Impfstoffe haben in bestimmten Alters- und Risikogruppen bei einer Anwendung zur Grundimmunisierung und Auffrischimpfung eine gesteigerte Wirksamkeit und sind diesbezüglich den konventionellen Spalt- und Untereinheitenimpfstoffen überlegen. Kein derzeit verfügbarer Influenzaimpfstoff hat ein identisches Nutzen-Risiko-Verhältnis in allen Alters- und Risikogruppen.

LNSLNS

Die saisonale Influenzaimpfung wird in Deutschland als Standardimpfung allen Menschen ab 60 Jahren empfohlen. Zudem ist die Immunisierung indiziert für Personen mit erhöhtem Risiko für schwere Krankheitsverläufe, Schwangere und Personen, die einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind (e1). Die Expertengruppe für Impfstrategien der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hat im April 2012 die Erweiterung der nationalen Impfempfehlungen auf Kinder im Alter von 6 bis 59 Monaten empfohlen. Das Spektrum der Zielgruppen reicht somit vom Säugling bis zum hochbetagten Menschen und vom immunkompetenten Gesunden bis zum chronisch Kranken. Entsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen an Influenzaimpfstoffe. So kann ein naives Immunsystem, das zuvor noch nie mit Influenzavirus-Antigenen Kontakt hatte, durch die hoch gereinigten Impfantigene der konventionellen Influenzaimpfstoffe nicht effektiv stimuliert werden. Zum Aufbau einer belastbaren Basisimmunität benötigt es entsprechende geeignete Impfstoffe, wie zum Beispiel adjuvantierte oder lebend-attenuierte Influenzaimpfstoffe (1).

Das vergleichsweise weniger effizient funktionierende Immunsystem älterer Menschen, das zudem über Jahrzehnte hinweg durch natürliche Exposition und wiederholte Impfungen an Influenzavirus-Antigene gewöhnt ist, braucht einen altersspezifischen immunologischen Stimulus, um gegen Erkrankungen nach der Infektion mit den aktuell zirkulierenden Influenzaviren nachhaltig geschützt zu sein. Das gilt auch für Influenzaimpfstoffe, die an chronisch kranke Menschen verabreicht werden.

Influenzaimpfstoffe mit verbesserter Immunogenität sind bereits seit einigen Jahren zugelassen beziehungsweise werden klinisch getestet. Ziel dieser Arbeit ist es, die klinisch relevanten Unterschiede der konventionellen und neueren Influenzaimpfstoffe in Bezug auf die jeweilige Zielgruppe darzustellen und ihre optimale Anwendung zu diskutieren.

Methode

Diese Übersicht basiert auf einer Recherche in der Datenbank Medline nach Publikationen aus dem Zeitraum Januar 2000 bis Februar 2013 mit den Suchbegriffen „influenza vaccine“, „immunogenicity“, „efficacy“ und „effectiveness“. Ein besonderer Fokus wurde auf randomisierte kontrollierte Studien und Metaanalysen gelegt.

Impfstoffklassen

Die zur Antigenproduktion benötigten Influenzaimpfviren der derzeit zugelassenen saisonalen, pandemischen und präpandemischen Impfstoffe werden in bebrüteten Hühnereiern (Ei-basierte Influenzaimpfstoffe) oder in permanenten Zelllinien (zellbasiert, „Madin-Darby canine kidney cells“ [MDCK] oder Verozellen [= Affennierenzellen]) vermehrt. Die Impfviren können nach der Inaktivierung mit Formaldehyd oder β-Propiolacton, gefolgt von diversen Aufreinigungsschritten, direkt zu einem Impfstoff formuliert (Ganzvirusimpfstoffe) oder zur Extraktion des viralen Hämagglutinin-Oberflächenglykoproteins (HA) verwendet werden. Je nach Intensität der weiteren Aufreinigungsschritte werden die Endprodukte als Spaltimpfstoffe oder Untereinheitenimpfstoffe bezeichnet (Tabelle 1).

Produkteigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der zugelassenen oder kurz vor der Zulassung stehenden Influenzaimpfstoffe
Tabelle 1
Produkteigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der zugelassenen oder kurz vor der Zulassung stehenden Influenzaimpfstoffe

Spaltimpfstoffe enthalten größere Mengen anderer Virusbestandteile als die weiter aufgereinigten Untereinheitenimpfstoffe. Diese zusätzlichen Bestandteile werden jedoch weder charakterisiert noch quantifiziert. Mit zunehmender Aufreinigung der Viruspräparationen nimmt die Verträglichkeit der Impfstoffe zu, die Immunogenität hingegen ab (e2).

Sowohl die Spalt- als auch die Untereinheitenantigene können in virosomale Partikel integriert (virosomale Influenzaimpfstoffe) oder mit Adjuvanzsystemen versehen werden (adjuvantierte Influenzaimpfstoffe) (Tabelle 1). Ganzvirusimpfstoffe werden im Allgemeinen ohne derartige Hilfsstoffe formuliert.

Die saisonalen trivalenten Influenzaimpfstoffe oder TIVs („trivalent inactivated vaccine“) enthalten Antigene der Subtypen A/H1N1, A/H3N2 und eines B-Stammes. Im März 2013 wurde in Deutschland ein erster tetravalenter Influenzaimpfstoff (QIV, „quadrivalent inactivated influenza vaccine“) zugelassen, der die HA-Antigene der beiden unterschiedlichen genetischen Linien der Influenza-B-Viren (Victoria und Yamagata) enthält (2, e3). Inaktivierte Influenzaimpfstoffe zum Schutz vor zoonotischen („präpandemischen“) oder pandemischen Influenzaviren enthalten nur das Antigen eines relevanten Virusstammes und werden dementsprechend als monovalente, inaktivierte Influenzaimpfstoffe bezeichnet. Den inaktivierten Influenzaimpfstoffen gegenübergestellt sind die lebend-attenuierten Influenzaimpfstoffe (LAIV, „live attenuated influenza vaccines“), die ebenfalls in Bruteiern – in diesem Fall im Hinblick auf kontaminierende Fremdagenzien besonders aufwendig getestete Eier (SPF, „specific pathogen free“) – hergestellt werden. LAIVs sind als trivalente (EU und USA) und tetravalente (USA) Impfstoffe zugelassen. Die Wirksamkeit der Influenzaimpfstoffe hängt stark vom Grad der Übereinstimmung der im saisonalen Impfstoff enthaltenen Virusstämme mit den jeweilig zirkulieren Influenzaviren ab (e4).

Impfstoffe mit verbesserter Wirksamkeit

TIV mit erhöhtem Antigengehalt

Für gesunde Erwachsene und ältere Kinder ist die Wirksamkeit der konventionellen TIVs in Bezug auf die Verhinderung einer laborbestätigten Influenzaerkrankung gut belegt (e5, e6). Diese Impfstoffe haben jedoch bei Risikopersonen, älteren Menschen und Kindern unter 8 Jahren eine bestenfalls moderate Wirksamkeit (e5e8). Für Kinder unter 2 Jahren konnte kein Unterschied zwischen TIV und einem Placebo nachgewiesen werden (e5).

Mehrere Studien haben gezeigt, dass mit einer Erhöhung der Antigendosis von 15 µg HA auf 60 µg die Immunogenität von TIVs – bezogen auf die Höhe der im Hämmagglutinationshemmtest gemessenen Antikörper – gesteigert werden kann (35). Allerdings traten auch häufiger moderate bis schwere lokale und systemische Reaktionen auf im Vergleich zur Verabreichung der Standarddosis, wobei moderater Schmerz (5 % versus 0 %) und Myalgien (7 % versus 1 %) überwogen (4). In den USA wurde 2009 eine entsprechende Impfstoffformulierung für Personen ab 65 Jahren zugelassen (6). Während der Influenza-Saison 2009/2010 wurde eine umfangreiche Phase-IIIb-Studie durchgeführt, die allerdings wegen der starken Divergenz von Impfstamm und H1N1-Pandemievirus keine Aussagen über die klinische Wirksamkeit des Hoch-Dosis-Impfstoffes zuließ (e9).

Ob die derzeit zugelassenen nicht adjuvantierten TIV in höherer Dosierung zur Grundimmunisierung immunologisch naiver Personen geeignet sind, ist bislang fraglich. Hinweise darauf, dass dies möglich sein könnte, zeigen Daten einer prospektiven Kohortenstudie aus Finnland, wo im Unterschied zu anderen Ländern Kleinkindern zur Grundimmunisierung zweimal die Erwachsenendosis von 15 µg HA verabreicht wird (7).

Adjuvantierte trivalente Influenzaimpfstoffe

Umfangreiche Studien zu pandemischen Kandidatimpfstoffen belegen klar die Überlegenheit der adjuvantierten Impfstoffe gegenüber den konventionellen Impfstoffen hinsichtlich der Erhöhung der Immunogenität der Impfantigene (8, e10). Das betrifft sowohl die Grundimmunisierung des naiven Immunsystems als auch die Auffrischung einer bestehenden Immunität. Squalen-basierte Adjuvanzsysteme wie AS03 und MF59 erlauben die Reduktion des Antigengehalts um den Faktor 2 (7,5 µg) beziehungsweise 4 (3,75 µg) ohne dass die Immunogenität der HA-Antigene, gemessen an der Höhe der protektiven Antikörpertiter, abnimmt (9, 11). Im Rahmen der breiten Anwendung der pandemischen H1N1-Impfstoffe kam es in Skandinavien und England zu einem bis zu 17-fachen Anstieg der Fälle von Narkolepsie bei 4- bis 18-Jährigen, die einen ASO3-adjuvantierten Impfstoff erhalten hatten (e12e14). Ein gehäuftes Auftreten von Narkolepsie nach der Impfung mit dem MF-59-adjuvantierten Pandemieimpfstoff wurde bisher nicht beobachtet (e15, e16). Allerdings ist die Gesamtzahl der an Kinder und Jugendliche verabreichten Impfstoffdosen zu gering, um eine Narkolepsie als mögliche Nebenwirkung MF59-adjuvantierter Impfstoffe für diese Altersgruppe ausschließen zu können.

Zu saisonalen Impfstoffen liegen langjährige Erfahrungen mit dem MF59-Adjuvanzsystem vor. Es handelt sich um eine Öl-in-Wasser-Emulsion auf der Basis von Squalen, einem natürlichen Zwischenprodukt des menschlichen endogenen Cholesterinstoffwechsels und Bestandteil der Körperzellen. In Deutschland ist seit der Saison 2000/2001 ein MF59-adjuvantierter Influenzaimpfstoff (MF59-TIV) verfügbar, der bisher allerdings nur ab dem 65. Lebensjahr zugelassen ist. Außer den etwas häufigeren Lokalreaktionen, die in der Regel mild und von kurzer Dauer sind, wird der Impfstoff gut vertragen.

Die Impfung mit MF59-TIV löst bei älteren Menschen und bei chronisch Kranken im Vergleich zu TIV eine um den Faktor 1,2 bis 1,8 stärkere Immunantwort aus (1012). Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei älteren chronisch Kranken und bei Personen mit niedrigem Antikörpertiter vor Immunisierung (10, 11). Außerdem bewirkt die Vakzine eine Immunantwort gegen Influenza-A-Stammvarianten (13, 14).

Beobachtungsstudien zur klinischen Wirksamkeit von MF59-TIV ergaben für Geimpfte ein um 68–87 % niedrigeres relatives Risiko für eine Hospitalisierung wegen einer Pneumonie, zerebrovaskulären Ereignissen oder eines akuten Koronarsyndroms im Vergleich zu nichtgeimpften Personen (15, 16). In einer weiteren Beobachtungsstudie an einer Kohorte von ≥ 65-Jährigen wurde für MF59-TIV im Vergleich zu TIV ein um 25 % reduziertes Risiko für eine Hospitalisierung wegen einer Influenza oder einer Pneumonie nachgewiesen (17).

Immunogenitätsstudien bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis < 72 Monaten zeigten, dass die altersgemäße zweimalige Impfung mit MF59-TIV auch bei sehr jungen Kindern eine stärkere Immunantwort auslöste als es mit TIV der Fall war (18). In einer umfangreichen Feldstudie wurde in dieser Altersgruppe eine bessere klinische Wirksamkeit von MF59-TIV für den Endpunkt laborbestätigte Influenzaerkrankung im Vergleich zur konventionellen TIV nachgewiesen (19). Am deutlichsten war der Unterschied zwischen adjuvantiertem und konventionellem Impfstoff bei den unter 2-jährigen Kindern ausgeprägt. So betrug die absolute Wirksamkeit von MF59-TIV 77 %, die von TIV lediglich 11 %.

Virosomale Influenzaimpfstoffe

Virosomale Impfstoffe bestehen aus Liposomen mit virusähnlicher Struktur, die an ihrer Oberfläche HA-Antigene der relevanten saisonalen Influenzaviren präsentieren. Wie bei der natürlichen Infektion binden die virosomalen Partikel an die Wirtszelle, fusionieren mit ihr und bewirken so eine Steigerung der Immunantwort (20, 21). Virosomale Influenzaimpfstoffe werden als immunogen, gut verträglich und sicher beschrieben, auch für Kinder ab 6 Monaten (22, 23, e17).

Der Vergleich der Immunogenität des virosomalen Impfstoffes mit MF59-TIV bei älteren Menschen ergab in einer Studie keine Unterschiede in der Wirksamkeit beider Impfstoffe (24). In einer anderen Untersuchung bewirkte MF59-TIV eine stärkere Immunantwort als der virosomale Impfstoff (25).

Die bisher einzige Studie zur klinischen Wirksamkeit eines virosomalen Influenzaimpfstoffes ist eine prospektive Kohortenstudie an Kindern im Alter von 3 bis 14 Jahren. Im Vergleich zu nichtgeimpften Kindern wurden bei den geimpften Kindern 75 % (27 versus 102 pro 1 000) der Influenza-ähnlichen Erkrankungen und 88 % (2 versus 18 pro 1 000) der laborbestätigten Influenzaerkrankungen verhindert (26).

Influenzaimpfstoffe zur intradermalen Anwendung

Wegen der hohen Anzahl von Makrophagen und dendritischen Zellen in der Haut wird die intradermale Impfung im Vergleich zur intramuskulären oder subkutanen Antigenapplikation als die wirksamere Impftechnik betrachtet (e18). Neuartige Mikroinjektionssysteme machen ihre praktische Anwendung möglich (e19). Ein entsprechender Influenzaimpfstoff erhielt 2009 auf Basis von Immunogenitätsstudien die europäische Zulassung für Personen ab 18 Jahren (e20, e21). Bei unter 60-Jährigen wird eine Antigendosis von 9 µg pro Viruskomponente angewendet. Ältere Menschen erhalten 15 µg Antigen. Nach Daten einer randomisierten multizentrischen Phase-III-Studie bestanden bei Personen über 65 Jahren keine Unterschiede bezüglich der Immunogenität und Sicherheit zwischen dem intradermalen Impfstoff und der Vergleichsvakzine MF59-TIV (27). Neuere Untersuchungen zeigen, dass nach intradermaler Impfung auch Antikörper gegen Driftvarianten gebildet werden (28). Studien zur klinischen Wirksamkeit liegen nicht vor.

Lebend-attenuierte Influenzaimpfstoffe

Die Lebendimpfstoffe basieren auf Influenzavirus-Stämmen, die durch wiederholte Passagen bei fallenden Temperaturen so verändert wurden, dass sie sich am besten bei 25 °C aber kaum noch bei 37 °C replizieren. Gen-Segmente dieser angepassten „Master“-Stämme werden mit Gen-Segmenten kombiniert, die für das Hämagglutinin und die Neuraminidase der entsprechenden aktuellen Epidemiestämme kodieren. Diese Impfviren sind genetisch sehr stabil und Rückmutationen können weitgehend ausgeschlossen werden (e22e24).

Intranasal als Spray verabreicht, vermehren sich die Impfviren im oberen Respirationstrakt und können dabei leichte respiratorische Symptome auslösen. In den unteren Abschnitten des Atemtrakts findet wegen der höheren Temperaturen keine Vermehrung dieser temperatursensitiven Impfviren statt.

2011 erhielt ein lebend-attenuierter Influenzaimpfstoff (LAIV) in der Europäischen Union die Zulassung für Kinder und Jugendliche im Alter von 2 bis 17 Jahren. Die Vorteile von LAIV gegenüber den konventionellen inaktivierten Impfstoffen liegen darin, dass neben der Induktion einer humoralen und zellulären Immunität auch sekretorisches IgA gebildet wird, das direkt am Eintrittsort der Influenzaviren wirkt (29, 30, e25).

Durch mehrere klinische Studien ist die Wirksamkeit dieses Impfstoffes bei Kindern gut belegt (3134). Am wirksamsten war LAIV bei Kindern bis zu einem Alter von 7 Jahren (35). Die Auswertung der Vergleichsstudien mit TIV zeigte, dass die Erkrankungsrate um 48 % (4,2 % versus 8,1 %) niedriger war, wenn die Impfung mit LAIV vorgenommen worden war (36). Am stärksten war dieser Effekt gegen A/H1N1-Infektionen (97 %) ausgeprägt, am schwächsten gegen Influenza-B-Infektionen (32 %). LAIV schützte auch gut vor Varianten der Influenza-A-Viren (33, 37). Bei Kleinkindern kam es nach LAIV seltener zu einer Influenza-assoziierten akuten Otitis media als nach TIV (85 % versus 54 %) (38).

Von Kindern ab 2 Jahren wird LAIV gut vertragen. Als Zeichen der lokalen Reaktogenität trat bei den Impflingen innerhalb der ersten 10 Tage nach Impfung häufiger (etwa 10 %) eine verstopfte oder laufende Nase auf als bei Placebo- oder TIV-Empfängern (37). LAIV ist für Kinder im Alter von 6–23 Monaten nicht zugelassen, da in dieser Altersgruppe zwischen dem 7. und 28. Tag nach der ersten Impfung etwas häufiger akutes Giemen auftrat (39).

Optimale Anwendung

Die Anwendung von Influenzaimpfstoffen erfolgt im Allgemeinen ohne besondere Beachtung der produktspezifischen Eigenschaften zu Wirksamkeit und Verträglichkeit in unterschiedlichen Alters- und Risikogruppen. Diese generische Betrachtungsweise ist historisch bedingt und stammt aus einer Zeit, in der ausschließlich hochdosierte Ganzvirusimpfstoffe angewendet wurden, deren klinische Profile im Wesentlichen gleich waren, das heißt, die eine sehr hohe Immunogenität verbunden mit einer relativ hohen Reaktogenität aufwiesen (40). Die im saisonalen Gebrauch von den Impflingen nicht tolerierten Nebenwirkungen der Ganzvirusimpfstoffe führten zunächst dazu, dass der Antigengehalt reduziert wurde und in der Folge besser verträgliche Impfstoffe entwickelt wurden, nämlich die zuvor genannten Spalt- und Untereinheitenimpfstoffe. Eine im Vergleich zu den Ganzvirusimpfstoffen deutlich verbesserte Verträglichkeit war verbunden mit einer deutlich reduzierten Immunogenität der Impfantigene.

Trotz dieser erheblichen Unterschiede in den Produkteigenschaften geht man allgemein davon aus, dass die Wirksamkeit der heute verfügbaren mit früheren Produkten identisch ist. Dies ist jedoch nicht der Fall, wie aktuelle klinische Studien zur Entwicklung pandemischer, sogenannter Musterimpfstoffe, belegen. So erscheint es beispielsweise fraglich, ob beziehungsweise unter welchen Umständen (Dosierung und Anzahl von benötigten Teildosen) die derzeit zugelassenen nicht adjuvantierten inaktivierten Spalt- und Untereinheitenimpfstoffe zur Grundimmunisierung immunologisch naiver Personen geeignet sind. Dem gegenüber ist ein solches Potenzial für adjuvantierte und lebend-attenuierte Influenzaimpfstoffe belegt. In Analogie zu diesen Befunden müssen für die eigentlichen Zielgruppen, also ältere sowie erkrankte Personen, Überlegungen zur Produktspezifität in den Vordergrund treten, um den am besten geeigneten Influenzaimpfstoff zu identifizieren beziehungsweise um Posologie und Art der Anwendung zu optimieren.

Diese Erkenntnisse und Überlegungen weisen darauf hin, dass Influenzaimpfstoffe für jede Zielgruppe individuell ausgewählt werden müssen. Die an dieser Stelle wichtigste Schlussfolgerung ist, dass kein derzeit verfügbarer Influenzaimpfstoff identische Nutzen-Risiko-Verhältnisse in allen Alters- beziehungsweise Risikogruppen aufweist. Ohne eine dem Stand des Wissens entsprechende individuelle Nutzen-Risiko-Analyse ist die effiziente Anwendung von Influenzaimpfstoffen in den einzelnen Alters- beziehungsweise Risikogruppen nicht gegeben. Die Möglichkeiten einer sinnvollen Anwendung der derzeit zugelassenen beziehungsweise in der fortgeschrittenen klinischen Prüfung befindlichen Impfstoffe in den verschiedenen Alters- und Risikogruppen sind in Tabelle 2 aufgezeigt. Die seit einiger Zeit praktizierte Begrenzung der Unkostenerstattung auf einzelne oder wenige Influenzaimpfstoffe widerspricht diesen wissenschaftlichen Vorgaben.

Möglichkeiten der differenzierten Anwendung von Influenzaimpfstoffen
Tabelle 2
Möglichkeiten der differenzierten Anwendung von Influenzaimpfstoffen

Danksagung

Die Autoren danken PD Dr. M. Pfleiderer (Paul-Ehrlich-Institut, Langen) für die wertvollen Hinweise zur optimalen Anwendung von Influenzaimpfstoffen.

Interessenkonflikt

Prof. Wutzler wurde honoriert für Beratertätigkeiten (Advisory Board) von den Firmen AstraZeneca und Sanofi Pasteur und für Vorträge von den Firmen AstraZeneca, GSK und Novartis.

Prof. Hardt wurde honoriert für Beratertätigkeiten (Advisory Board) und Vorträge von der Firma Sanofi Pasteur MSD. Studienunterstützung (Drittmittel) wurde ihm zuteil von der Firma Sanofi Pasteur MSD.

Prof. Knuf bekam bis zum 1. 4. 2012 Honorare für Beratertätigkeiten (Advisory Board) und Vorträge von den Firmen AstraZeneca, GSK und Novartis. Er erhielt Studienunterstützung (Drittmittel) von der Firma Novartis. Reisekostenunterstützung wurde ihm zuteil von den Firmen AstraZeneca und Novartis.

Prof. Wahle wurde für Vorträge honoriert von den Firmen Sanofi Pasteur MSD und GSK.

Manuskriptdaten
eingereicht: 19. 10. 2012, revidierte Fassung angenommen: 30. 9. 2013

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Peter Wutzler
Universitätsklinikum Jena, Institut für Virologie und Antivirale Therapie
Hans-Knöll-Straße 2 (Beutenberg Campus), 07745 Jena
peter.wutzler@med.uni-jena.de

Zitierweise
Wutzler P, Hardt R, Knuf M, Wahle K: Targeted vaccine selection in influenza vaccination. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(47): 793–8.
DOI: 10.3238/arztebl.2013.0793

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit4713

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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Deutscher Hausärzteverband, Münster: Prof. Dr. med. Wahle
Produkteigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der zugelassenen oder kurz vor der Zulassung stehenden Influenzaimpfstoffe
Tabelle 1
Produkteigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der zugelassenen oder kurz vor der Zulassung stehenden Influenzaimpfstoffe
Möglichkeiten der differenzierten Anwendung von Influenzaimpfstoffen
Tabelle 2
Möglichkeiten der differenzierten Anwendung von Influenzaimpfstoffen
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  • Hohe Impfrate entscheidend
    Dtsch Arztebl Int 2014; 111(9): 150; DOI: 10.3238/arztebl.2014.0150a
    Blohm, Martin; Klinkenberg, Dennis
  • Schlusswort
    Dtsch Arztebl Int 2014; 111(9): 150; DOI: 10.3238/arztebl.2014.0150b
    Wutzler, Peter

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